ArchivMedizin studieren2/2010Hartmannbund: Gegen PJ-Pflichtfach „Allgemeinmedizin“

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Hartmannbund: Gegen PJ-Pflichtfach „Allgemeinmedizin“

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 2/2010: 2

Hillienhof, Arne

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Sollte während des PJ fakultativ bleiben: die Arbeit in der ambulanten Versorgung. Foto: vario-images
Sollte während des PJ fakultativ bleiben: die Arbeit in der ambulanten Versorgung. Foto: vario-images

Auch die Medizinstudierenden im Hartmannbund lehnen den niedersächsischen Bundesratsvorstoß ab, einen verpflichtenden Ausbildungsabschnitt „Allgemeinmedizin“ während des praktischen Jahrs (PJ) einzuführen.

Die geplante Änderung der Approbationsordnung sieht vor, dass Studierende während des PJ neben der Chirurgie und Inneren Medizin auch die Allgemeinmedizin für zwölf Wochen als Pflichtfach absolvieren müssen. Nach Ansicht von Constantin Janzen, Vorsitzender des Ausschusses Medizinstudenten im Hartmannbund, bedeuten zusätzliche Pflichtelemente jedoch nur eine vollständige Verschulung des praktischen Jahrs, die das fachliche Interesse des Einzelnen an seiner künftigen ärztlichen Tätigkeit außer Acht lasse. „Das Berufsbild des Hausarztes wird den Studierenden bereits jetzt im Rahmen eines zweiwöchigen Blockpraktikums und als freiwilliges PJ-Tertial nähergebracht und ist so ein fester Bestandteil des Studiums“, so Janzen.

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Die Medizinstudierenden im Hartmannbund sehen vielmehr Politik und Selbstverwaltung in der Pflicht, den ärztlichen Nachwuchs mit entsprechenden Angeboten auf freiwilliger Basis von der haus- und fachärztlichen Patientenversorgung zu überzeugen. hil

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