ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1997Versandhandelsverbot für Arzneimittel wird gesetzlich geregelt

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Versandhandelsverbot für Arzneimittel wird gesetzlich geregelt

Korzilius, Heike

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LNSLNS BONN. Im Entwurf eines achten Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes, den das Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt hat, soll festgeschrieben werden, daß apothekenpflichtige Arzneimittel nur in Apotheken in den Verkehr gebracht werden dürfen. Der Versandhandel mit derartigen Arzneimitteln würde damit verboten. Des weiteren sieht die achte Novelle ein Dopingverbot vor sowie Regelungen, die die Ausnahmevorschriften für die Registrierung homöopathischer Arzneimittel einschränken.
In einer Stellungnahme zum vorher eingebrachten siebten Änderungsentwurf zum Arzneimittelgesetz hat der Bundesrat die Bundesregierung unter anderem dazu aufgefordert, ärztliche Notfallanforderungen von noch nicht zugelassenen Arzneimitteln außerhalb klinischer Prüfungen (compassionate use) zu regeln. Außerdem solle die Bundesregierung Regelungen vorsehen, wonach die Anforderungen an das Nachzulassungsverfahren für sogenannte Alt-Arzneimittel und für Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen erleichtert werden. Das siebte Änderungsgesetz dient vorwiegend dazu, EU-Recht in nationales Recht umzusetzen. HK


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