VARIA: Wirtschaft - Berichte

Euro: Zeitplan

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LNSLNS Der Euro soll 1999 zunächst Rechen- und Zahlungseinheit in allen beteiligten Staaten werden; die Wertverhältnisse zwischen Euro und den nationalen Währungen sind dann schon unwiderruflich fixiert. Die nationalen Währungen behalten jedoch in einer Übergangszeit bis 2002 ihren Rechtscharakter als offizielles Zahlungsmittel.
Solange die D-Mark als Bargeld in Umlauf bleibt, wird sie für den Verbraucher die wichtigste Recheneinheit sein. Niemand kann in dieser Zeit gezwungen werden, in Euro Verträge zu kontrahieren oder zu zahlen. Auch die staatlichen Behörden, zum Beispiel die Finanzämter, rechnen bis 2002 weiter in D-Mark. Zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni 2002 wird das Euro-Geld in Umlauf gebracht. Dann werden die nationalen Münzen und Noten eingezogen.
Die Entscheidungen über den Kreis der Teilnehmerstaaten und die Wechselkurse der nationalen Währungen gegenüber dem Euro werden im Mai 1998 getroffen. Die Wechselkurse sollten ursprünglich erst kurz vor Beginn der Währungsunion festgelegt werden. Mit dem Vorziehen dieses Termins soll die Spekulation eingedämmt werden. Faktisch beginnt die Währungsunion schon dann, wenn die Umtauschkurse unwiderruflich festgelegt sind. Denn die Notenbanken haben dann nur noch einen sehr begrenzten Spielraum für ihre nationale Geldpolitik.


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