ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1997Pflanzliche Immunmodulatoren vermindern Streßreaktionen

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Pflanzliche Immunmodulatoren vermindern Streßreaktionen

Bischoff, Martin

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LNSLNS Extreme körperliche Belastungen, die bei Jugendlichen vor allem im Leistungssport entstehen, führen im Zentralnervensystem zu einer starken Dopaminausschüttung. Bis etwa zum 25. Lebensjahr kann sich der extreme Anstieg des Streßhormons - bei Spitzensportlern wurden über 300 Prozent gemessen - toxisch auswirken. Die Faserdichte im Gehirn nimmt ab, wie Prof. Heinz Liesen (Paderborn) auf einer Pressekonferenz in München berichtete. Psychische Veränderungen, aber auch Entwicklungsstörungen der Persönlichkeit und der Leistungsfähigkeit können die Folge sein.
Liesen sieht eine Verbindung zwischen psycho-physischer Instabilität und Verletzungs- oder Krankheitsanfälligkeit der Sportjugend. Schon eine einmalige erschöpfende Belastung führt zu einem Defizit der Immunabwehr. Bei wiederholter Belastung hat das Immunsystem nur wenig Möglichkeit, sich zu regenerieren, und es resultiert ein Zustand der chronischen Immunsuppression. Diskutiert wird auch ein Zusammenhang zwischen diesem Phänomen und dem vermehrten Auftreten von Morbus Hodgkin bei Extremsportlern.
Prävention und Therapie von Distreß-Symptomen ruhen auf mehreren Säulen. Eine davon ist moderate körperliche Belastung, mit dem Ziel, erhöhte zentrale Stimulierungen zu vermindern und damit das Immunsystem anzuregen. Des weiteren sollte das Immunsystem mit antioxidativ wirksamen Vitaminen und Spurenelementen versorgt werden. Umfangreiche Beobachtungen haben gezeigt, daß pflanzliche Immunmodulatoren wie zum Beispiel Esberitox® (Schaper & Brümmer) zentrale Distreß-Reaktionen wirksam vermindern und die Regeneration des Immunsystems beschleunigen. Sie weisen außerdem nur geringe Nebenwirkungen auf und können in jedem Alter eingesetzt werden. Martin Bischoff
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