ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2011Angabe verfälscht das Bild
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In dem Artikel wird zu Recht die geringe Teilnahmerate der Berechtigten angesprochen. Da es aber mehr oder weniger die gleiche Gruppe von Menschen ist, die sich im Zeitraum von 2003 bis 2010 der erstmaligen Vorsorgeuntersuchung unterzogen hat, summiert sich die Gesamtrate der Beteiligten an den Berechtigten auf einen wesentlich höheren Wert. Ausnahme bilden die jedes Jahr neu hinzugekommenen Berechtigten, die jeweils das Alter von 55 Jahren erreicht haben, abzüglich der Verstorbenen.

Ich bin kein Mathematiker, würde aber eher auf einen Wert von geschätzt circa 18 Prozent kommen statt wie angegeben 2,6 Prozent. Die Angabe lediglich der jährlichen Teilnahmerate verfälscht das Bild. Selbstverständlich wäre eine noch höhere Rate äußerst wünschenswert.

DOI: 10.3238/arztebl.2011.0170b

Norbert Schuster

Krankenhaus Bethel Berlin gGmbH

Promenadenstraße 3–5, 12207 Berlin

E-Mail: KHBE@BethelNet.de

1.
Brenner H, Altenhofen L, Hoffmeister M: Eight years of colonoscopic bowel cancer screening in Germany: Initial findings and projections, Dtsch Arztebl Int 2010; 107(43): 753–60. VOLLTEXT
1.Brenner H, Altenhofen L, Hoffmeister M: Eight years of colonoscopic bowel cancer screening in Germany: Initial findings and projections, Dtsch Arztebl Int 2010; 107(43): 753–60. VOLLTEXT

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