ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2011Bremen: Gemeinsam gegen den Hausärztemangel

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Bremen: Gemeinsam gegen den Hausärztemangel

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Die Ärztekammer Bremen, die Kassenärztliche Vereinigung Bremen und die Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen haben eine Koordinierungsstelle für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin eingerichtet. Ziel ist es, mit einem umfangreichen Serviceangebot für Nachwuchsmediziner dem drohenden Hausärztemangel zu begegnen.

Die Koordinierungsstelle, die Anfang Februar die Arbeit aufnahm, soll in allen Fragen rund um die Weiterbildung von Ärzten beraten, über spezielle Angebote und Veranstaltungen informieren, bei der Suche nach freien Stellen in Praxen und Kliniken helfen, Tutoren vermitteln und bei Antragstellungen unterstützen.

„Mit der Koordinierungsstelle wollen wir langfristig die Weiterbildung von Allgemeinmedizinern optimieren und einen Beitrag zur Sicherung des hausärztlichen Nachwuchses leisten“, betonte Dr. Heike Delbanco, Geschäftsführerin der Ärztekammer Bremen. Zwar sei das städtisch geprägte Land Bremen noch nicht von einem Hausärztemangel betroffen, wie er sich etwa in Niedersachsen ankündige, allerdings werde es für Hausärzte in Bremerhaven immer schwieriger, für ihre Praxen Nachfolger zu finden. „Wir werden uns also noch intensiver um den Nachwuchs kümmern, offensiv um ihn werben und für optimale Bedingungen in der Ausbildung sorgen“, hob Dr. Jörg Hermann, Vorstand der Kassenärztliche Vereinigung, hervor. Dass die Förderung des hausärztlichen Nachwuchses auch im ureigenen Interesse der Kliniken liegt, betonte Uwe Zimmer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft: „Eine gute Basisversorgung ist das A und O. Wir werden Sorge tragen, dass Allgemeinmediziner bei ihren Pflichtstationen in der Klinik bestmöglich betreut werden.“ EB

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