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LNSLNS Nourypharma-Preis 1995 – verliehen von der Firma Nourypharma zur Förderung der wissenschaftlichen Fortbildung auf dem Gebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe an junge Wissenschaftler, und zwar an Dr. med. Dolores Foth, Assistenzärztin an der Frauenklinik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Frau Dr. Foth bearbeitet seit vielen Jahren Fragestellungen des Klimakteriums und der Hormonsubstitutionstherapie. Mit dem Preisgeld soll ein Teil eines dreimonatigen Aufenthalts in den USA finanziert werden.

Preis GMD-SmartCard 1996 – an Dr. med. Otfrid P. Schaefer, Internist/Medizinische Informatik, Kassel, Erster Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (Frankfurt), in Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung und den Einsatz der Chipkartentechnik im Gesundheitswesen 1996. Die Auszeichnung überreichte Dipl.-Ing. Bruno Struif, Forschungsbereichsleiter SmartCard-Technik des GMD, Forschungszentrum Informationstechnik, Darmstadt.


Förderpreis Mikrozirkulation 1995 – verliehen von der Gesellschaft für Mikrozirkulation e.V., Dotation: Sachwert in Höhe von 2 000 DM, an Dr. med. Thomas Klyscz, Universitäts-Hautklinik Tübingen, als erster Preisträger in einem Manuskriptwettbewerb der Zeitschrift "Aktuelle Dermatologie". Thema der Beiträge war ein von Dr. Klyscz neuentwickelter Schwingungssimulator mit computerunterstützter Sensorüberwachung der akralen Mikrozirkulation zur Erforschung und Prävention des vibrationsabhängigen vasospastischen Syndroms.


Anna-Monika-Preis 1995 – verliehen von der Anna-Monika-Stiftung, Dortmund, Dotation: insgesamt 30 000 DM, geteilt in drei Preise. Der erste Preis ging an die Arbeitsgruppe der Professoren Heninger, Charney, Delgado, Yale University, New Haven/USA, in Anerkennung ihrer Untersuchungen, in denen sie mit selektiver Verminderung spezifischer Amine zeigen konnten, daß diese Amine sekundäre Modulatoren der Stimmung, nicht aber die die Stimmung primär kontrollierenden Substanzen sind. Der zweite Preis ging an Prof. Dr. Barden, Laval University, Quebec/Kanada, in Anerkennung seiner Untersuchungen, in denen er mit Hilfe eines transgenen Mausmodells nachweisen konnte, daß die Mechanismen der Einflußnahme von antidepressiven Arzneimitteln auf die Genexpression des Glukokortikoidrezeptors nun auf der molekularen Ebene untersucht werden können. Der dritte Preis ging an Prof. Dr. Skolnick, Leiter des Labors für Neurowissenschaften des NIMH, Bethesda/USA, in Anerkennung seiner Entdeckung, daß alle Antidepressiva adaptive Veränderungen der exzitatorischen Neurotransmission bewirken und diese deshalb ein allgemeines Prinzip des Wirkmechanismus von Antidepressiva sein könnten.


Förderstipendien – verliehen während der 19. Tagung der Wissenschaftlichen Sektion der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks (Deutsche Hypertonie-Gesellschaft), gestiftet vom Arzneimittelwerk Dresden GmbH, an fünf Nachwuchswissenschaftler: M. Barenbrock, Universität Münster; St. Francke, Universität Bonn; A. Gleichmann, Bad Oeynhausen; M. Langheinrich, Universität Berlin; R. F. Schäfers, Universität Essen. Die Nachwuchswissenschaftler stellten ihre Ergebnisse zu den Themen der Genetik und Pathophysiologie sowie zu Therapiemöglichkeiten der Hypertonie anhand von Postern dar.

Graduierten-Stipendium 1995 – gestiftet von der Firma Sandoz-Stiftung, Dotation: 10 000 DM, an Dr. med. Matthias Schönermark, Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover. Der junge Wissenschaftler erhielt die Auszeichnung in Anerkennung der Entwicklung des ersten "InvasionsAssays", eines Testsystems, mit dem die Invasion von Krebszellen in vitro exakt bestimmt werden kann. EB

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