ArchivDeutsches Ärzteblatt43/1997KV Berlin beantragt Verfahren gegen Huber vor dem Berufsgericht

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KV Berlin beantragt Verfahren gegen Huber vor dem Berufsgericht

Maus, Josef

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LNSLNS BERLIN. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin will gegen den Präsidenten der Berliner Ärztekammer, Dr. med. Ellis Huber, ein berufsrechtliches Verfahren beantragen. Nach Auffassung der KV hat Huber gegen die in der Berufsordnung festgelegte Pflicht verstoßen, keine unsachliche Kritik an ärztlichen Kollegen zu üben. Huber habe in der Tagespresse wiederholt den Eindruck erweckt, daß mindestens die Hälfte der Berliner Kassenärzte ihre medizinischen Leistungen nicht korrekt abrechneten und korrupt seien. Aus Sicht des KV-Vorstandes handelt es sich hierbei um unwahre Tatsachenbehauptungen. Huber habe damit zugleich gegen seine Pflichten als Präsident der Ärztekammer verstoßen. In dieser Funktion müsse er die Belange der Ärzteschaft vertreten. In Abwesenheit von Ellis Huber hat der Vorstand der Berliner Ärztekammer inzwischen den Beschluß gefaßt, kein berufsrechtliches Verfahren gegen den Kammerpräsidenten einzuleiten. Huber habe eine persönliche berufspolitische Meinung , aber keine Tatsachenbehauptung geäußert. JM

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