ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/1997Nova: Keine neuen Versicherten

VARIA: Wirtschaft - Versicherungen

Nova: Keine neuen Versicherten

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LNSLNS In der Kran­ken­ver­siche­rung erwartet die Nova Kran­ken­ver­siche­rung aG, daß die Versicherten zunehmend motiviert sind, die Gestaltung ihres Versicherungsschutzes in eigene Regie zu nehmen. Die Gesellschaft konnte ihre Beitragseinnahmen 1996 auf insgesamt 1,3 Milliarden DM steigern. Die Beiträge aus der Kran­ken­ver­siche­rung kletterten dabei nach der Stagnation des Vorjahres wieder um 4,2 Prozent auf 931 Millionen DM; die Pflegeversicherung brachte weitere 88,9 Millionen DM (+21,3 Prozent). Insbesondere aber stiegen die Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung von 76,2 auf 207,5 Millionen DM. Die Zahl der natürlichen versicherten Personen (486 175) blieb dabei gegenüber dem Vorjahr praktisch gleich.
Auf der Leistungsseite hielt gegen den Trend die positive Entwicklung an: die Nova zahlte 1996 mit 650,8 Millionen DM nur um 0,3 Prozent höhere Leistungen an ihre Versicherten. Dies liegt nach der Interpretation des Unternehmens aber zum Teil daran, daß die Kunden zunehmend höhere Selbstbehalte vereinbaren. Die Gesundheitskosten selbst stiegen stärker, so daß im August 1997 eine Beitragsanpassung unvermeidlich sei.
Die diesjährigen "Anpassungen" würden den Voll-Versicherten eine gewisse Entlastung bei den stationären Tarifen bringen, speziell bei neuen Verträgen. Die ambulanten Tarife müßten dagegen angehoben werden. Um diese Erhöhung zu "deckeln", stellt die Gesellschaft erneut Mittel in dreistelliger Millionenhöhe bereit, nachdem sie bereits im Vorjahr 205 Millionen DM aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung eingesetzt hatte. Die Nova hält dazu ihre Barausschüttung an leistungsfreie Versicherte aufrecht. WZ
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