ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1996Ausland: Überschuß an Fachärzten
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LNSLNS Ich möchte auf eine Stellungnahme des Vizepräsidenten für Medical Education der Association of American Medical Colleges, Dr. Whitcomb, veröffentlicht im New England Journal of Medicine (1995, 333: 454-456) hinweisen. Whitcomb stellt fest, daß es in den USA bis zum Jahr 2000 einen Überschuß an Fachärzten der verschiedensten Bereiche von zirka 165 000 Ärzten geben wird. Bis jetzt besteht kein Konsens darüber, wie dieses drohende Problem anzugehen ist. Zum einen fordert er Reglementierungen von staatlicher Seite (Limitierung der Anzahl ausländischer Ärzte, die Zugang zu den residency programs erhalten sollen), zum anderen weist er auf das freie Spiel des Marktes hin.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die hausärztliche Versorgung der Bevölkerung nicht optimal ist. Es ist daher relativ leicht, eine allgemeinmedizinische Weiterbildungsstelle zu bekommen. Probleme tauchen auf bei fachärztlichen Weiterbildungsstellen, besonders bei den auch finanziell interessanten Bereichen wie Kardiologie, Gastroenterologie oder Radiologie, und bei landschaftlich interessanten Bundesstaaten wie zum Beispiel Kalifornien.
Dr. med. Oliver Volk, Falkstraße 113, 47058 Duisburg
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