ArchivDeutsches Ärzteblatt44/1997Ankylosierende Spondylitis und entzündliche Darm­er­krank­ungen

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Ankylosierende Spondylitis und entzündliche Darm­er­krank­ungen

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LNSLNS Bei Patienten mit einer Spondyloarthropathie sollten immer Veränderungen durch Entzündungen in Dünn- und Dickdarm ausgeschlossen werden. Die belgischen Autoren führten eine Verlaufsbeobachtung bei 123 Patienten mit Spondyloarthropathie durch.
Bei 49 Patienten fanden sich im Rahmen einer Ileokoloskopie akute entzündliche Veränderungen. Die Gelenkbeschwerden gingen in der Regel zurück, wenn die entzündlichen Veränderungen im Gastrointestinaltrakt endoskopisch und histologisch abgeklungen waren. Wenn die entzündlichen Veränderungen anhielten, blieben in der Regel auch die Gelenkbeschwerden bestehen.
Sieben Prozent der Patienten entwickelten im weiteren Verlauf eine chronisch entzündliche Darm­er­krank­ung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn). Auch ein frühzeitiger Einsatz von Sulfasalazin verhinderte die Entwicklung einer chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ung nicht, auch wenn die Aktivität der Gelenkbeschwerden zurückging. w
De Vos M et al.: Long-term evolution of gut inflammation in patients with spondylarthrophathy. Gastroenterology 1996; 110: 1696-1703.
Department of Gastroenterology, Rheumatology and Pathology, University Hospital, Gent, Belgien.

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