ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1996Allergie-Prävention: Änderungen umsetzen
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LNSLNS . . . Aufgrund der Tatsache, daß die allergischen Erkrankungen in letzter Zeit deutlich zugenommen haben, läßt sich sicherlich eine sinnvolle und wirksame Prävention durchführen; insofern kann ich dem Inhalt des Artikels nur voll zustimmen. Was ich allerdings in dem Zusammenhang vermisse und was man bei der Sache nur als kontraproduktiv bezeichnen kann, sind die neuesten Möglichkeiten, die im Rahmen des EBM 1996 in Form der Allergietestung den Allergologen zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit der Epicutantestung ist auf 30 Substanzen begrenzt, bei der Pricktestung gibt es nur noch eine Pauschale bei über 16 Testungen. Dies ist aufgrund der Lehrmeinung führender Allergologen deutlich zu wenig und dürfte dem Ziel der allergologischen Prävention nicht dienlich sein. Man darf nur hoffen, daß die von seiten des Berufsverbandes der Dermatologen und von seiten des Ärzteverbandes deutscher Allergologen an die KBV gerichteten Änderungsvorschläge möglichst bald umgesetzt werden.
Dr. rer. nat. C. Brilon, Dermatologischer Landesverband Nordrhein, Große Rurstraße 40, 52428 Jülich
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