ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2011Bundeswehr: Kein neues Problem
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Das Thema „zu wenige Ärzte“ beschäftigt den Sanitätsdienst der Bundeswehr schon immer. Bei meinem Diensteintritt 1985 (!) als Sanitätsoffizieranwärter sagte der zuständige GenApotheker Dr. Berger: „Mit Ihnen (den Sanitätsoffizieranwärtern) werden wir den Mangel an Truppenärzten beheben können.“ Viel weiter scheint man immer noch nicht zu sein.

Zum Thema Sparen und Struktur habe ich schon 2004 in einem Leserbrief vorgeschlagen: „ . . . Am meisten ließe sich sparen, wenn Bundeswehrärzte in erster Linie am Patienten tätig wären. Dazu könnte man den Sanitätsdienst mit der sogenannten Streitkräftebasis verschmelzen und auf eine eigene Führungsstruktur verzichten. Zusätzlich kann man den klinischen Bereich des Sanitätsdienstes an einen zivilen Krankenhausträger abgeben, bei diesem in gewissem Umfang Ärzte für Einsätze vorhalten und Behandlungskapazität in einem bestimmten Bettenumfang einkaufen.“ Allerdings muss man wissen, dass sich Karriere als Berufssanitätsoffizier (sprich Besoldungsgruppe B3 und mehr) für viele nur verwirklichen lässt, wenn in vielen Stäben und eigenen Strukturen Spitzendienstposten erhalten bleiben . . .

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Hans Martin Wollenberg, 31787 Hameln

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