ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2011Cornelia Prüfer-Storcks: Rückkehr in die Politik

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Cornelia Prüfer-Storcks: Rückkehr in die Politik

Korzilius, Heike

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Cornelia Prüfer-Storcks Foto: ddp
Cornelia Prüfer-Storcks
Foto: ddp

Cornelia Prüfer-Storcks (54) ist neue Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Die SPD-Politikerin und gelernte Tageszeitungsredakteurin hat dafür ihren Posten als stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg aufgegeben. Für die gebürtige Essenerin ist es eine Rückkehr in die Politik. Denn bevor sie 2006 zur AOK wechselte, hatte sie im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium das Amt der Staatssekretärin bekleidet. Prüfer-Storcks gilt als erfahren und ausgleichend.

Kompetenz und Fairness bescheinigen ihr die ehemaligen Verhandlungspartner aus der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hamburg. „Wir haben trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen immer einen Weg gefunden, die Probleme im Sinne der Versorgung und der Versicherten zu lösen“, erklärte deren Vorstand, Walter Plassmann. Er hoffe jetzt, dass die neue Senatorin den Kampf der KV um die Rückgewinnung ihrer regionalen Verhandlungshoheit unterstütze.

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„Ein klarer Gewinn für Hamburg, ein großer Verlust für die AOK“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg, Wilfried Jacobs, den Wechsel von Prüfer-Storcks in den Senat. Er sei jedoch davon überzeugt, dass sie dort ihre strikt an den Bedürfnissen der Patienten und Versicherten orientierte Arbeit erfolgreich fortsetzen werde. Im Vorstand der AOK war Prüfer-Storcks für Fragen der Prävention, Versorgung und Pflege zuständig. Auf ihre Initiative hin werden die Versicherten der Kasse regelmäßig zu ihren Erfahrungen in Krankenhäusern und Arztpraxen befragt. Heike Korzilius

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