ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1997Arbeitszeitgesetz: Anästhesie-Ambulanzen notwendig

SPEKTRUM: Leserbriefe

Arbeitszeitgesetz: Anästhesie-Ambulanzen notwendig

Hopf, Hans-Bernd

Zu dem Beitrag "Das Arbeitszeitgesetz - Realität oder Fiktion?" von Prof. Dr. med. Hans-Friedrich Kienzle und Dr. jur. Christoph Jansen in Heft 39/1997
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Vorstellung, daß der am Vortag prämedizierende Kollege auch die Narkose am OP-Tag durchführen soll und kann, ist durch neue Strukturen im Gesundheitswesen (ambulantes Operieren, vor- und nachstationäre Behandlung) hinfällig. Eine den Ansprüchen der Patienten (und der Justiz) genügende Anästhesie- und OP-Vorbereitung kann unter den Vorgaben des GSG nur durch Einrichtung von AnästhesieAmbulanzen gewährleistet werden. Dies impliziert aber, daß der die Anästhesie durchführende Kollege nur noch im Ausnahmefall auch die präanästhesiologische Visite durchführt. Der von den Kollegen Kienzle und Jansen berechtigterweise angemahnte persönliche Kontakt zwischen Anästhesiologe/Anästhesiologin und Patient beschränkt sich deshalb im Regelfall auf die (mindestens genauso wichtige) postanästhesiologische Visite . . .
Priv.-Doz. Dr. Hans-Bernd Hopf, Kreisklinik Langen, Röntgenstraße 20, 63225 Langen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote