ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1997Einflüsse auf das Ergebnis einer IVF-Therapie

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Einflüsse auf das Ergebnis einer IVF-Therapie

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LNSLNS Ob eine In-vitro-Fertilisation (IVF) erfolgreich ist, hängt unter anderem ab vom Alter der Frau, der Verwendung eigener Eizellen oder der einer Spenderin, der Dauer der Unfruchtbarkeit, der Anzahl der IVFZyklen sowie einer vorausgegangenen Schwangerschaft und Geburt bei der Patientin. Der medizinische Grund für die IVF-Behandlung veränderte die Rate der Lebendgeburten jedoch nicht signifikant. Dies zeigt die Auswertung aller IVF-Zyklen in Großbritannien in den Jahren von 1991 bis 1994. Die durchschnittliche Rate der Lebendgeburten pro IVF-Zyklus lag bei 13,9 Prozent. Am besten waren die Ergebnisse bei Frauen zwischen 25 und 30 Jahren, bei jüngeren Frauen war die Zahl der Lebendgeburten geringer, bei älteren sank sie wieder stark. Mit zunehmendem Alter sanken die Chancen für ein Baby, bei Frauen über 30 verbesserten sich die Ergebnisse, wenn Eizellen von Spenderinnen verwendet wurden.
Eine vorausgegangene normal verlaufene Schwangerschaft verbesserte die Aussichten auf Erfolg, die sich altersunabhängig mit zunehmender Dauer der Unfruchtbarkeit und steigender Zahl erfolgloser IVFBehandlungsversuche verschlechterten. silk
Templeton A, Morris JK, Parslow W: Factors that affect the outcome of in-vitro fertilisation treatment. Lancet 1996; 348: 1402-1406.
Prof. Allan Templeton, Department of Obstetrics and Gynaecology, University of Aberdeen, Maternity Hospital, Foresterhill, Aberdeen AB9 2ZD, Großbritannien.

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