ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1996Husten und Infekte durch Passivrauchen

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Husten und Infekte durch Passivrauchen

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LNSLNS OBERSCHLEISSHEIM. Kinder und Jugendliche, die zu Hause zum Passivrauchen gezwungen sind, haben gegenüber unbelasteten Gleichaltrigen ein deutlich erhöhtes Risiko von Atemwegserkrankungen. Das ergab eine Langzeitstudie mit 8 500 Testpersonen in Süddeutschland, die jetzt vom Institut für Epidemiologie des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit veröffentlicht wurde. Die Passivraucher haben bis zu 25 Prozent häufiger Atemwegsinfekte und werden in der Erkältungssaison um bis zu 55 Prozent häufiger von Husten geplagt. Bei Jugendlichen, die selbst rauchen, kommen Atemwegsinfekte gegenüber Nichtrauchern sogar doppelt so häufig und Husten mehr als zehnmal so häufig vor. Laut Projektleiter Erich Wichmann sind Kinder in 30 bis 50 Prozent der Haushalte unfreiwillig Tabakrauch ausgesetzt. Bereits 15 bis 25 Prozent rauchen selbst aktiv. OD
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