ArchivDeutsches Ärzteblatt46/1997Jellisoft®-Creme: Neues mittelstarkes topisches Kortikoid

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Jellisoft®-Creme: Neues mittelstarkes topisches Kortikoid

EB

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LNSLNS Da die Neurodermitis im eigentlichen Sinne nicht heilbar ist, stehen die antientzündliche Ekzembehandlung und die Juckreizlinderung im Vordergrund. Dabei kommt unter anderem die Lokaltherapie mit Kortikosteroiden zum Tragen. Die heutige Forschung konzentriert sich weniger auf die Suche nach potenteren Steroiden als auf eine Verbesserung des Verhältnisses von Wirkung und Nebenwirkung. Fluocinolonacetonid, ein Vertreter der doppelt fluo-rierten Kortikoide, wurde bisher meist in einer - stark wirksamen - Konzentration von 0,025 Prozent dargeboten. Seit einiger Zeit steht die Substanz Fluocinolonacetonid in einer Konzentration von 0,01 Prozent (Stufe-IIKortikoid nach Niedner) als Jellisoft®-Creme zur Verfügung. In einer breitangelegten Studie bei niedergelassenen Ärzten wurde die Wirksamkeit der Creme bei über 3 500 Patienten untersucht. Dabei litt der größte Teil der Patienten (41,4 Prozent) an einem atopischen Ekzem. Jellisoft®-Creme wurde überwiegend (79,2 Prozent) zweimal täglich appliziert.
Unter der Prämisse, daß in der Studie Heilung nur als solche bezeichnet wird, wenn alle vorher bestehenden Symptome nicht mehr vorhanden sind, führte die Behandlung mit Jellisoft®-Creme in 54,5 Prozent der Fälle zur Heilung; in 43,4 Prozent kam es zu einer Besserung des Hautbefundes.


Geringe Nebenwirkungen
Lediglich bei 0,9 Prozent aller Patienten traten unerwünschte Symptome, wie zum Beispiel Schuppung, Brennen oder Superinfektion, auf. Gravierende Nebenwirkungen wie Striae oder Anzeichen von Atrophie wurden nicht beobachtet, obwohl auch sensitive Hautareale wie Gesicht, Genitalbereich und Axilla behandelt wurden. EB

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