ArchivDeutsches Ärzteblatt47/1997Arzneimittel: Entwurf zur Änderung der Preisverordnung

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Arzneimittel: Entwurf zur Änderung der Preisverordnung

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LNSLNS BONN. Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Entwurf zur Änderung der Arzneimittelpreisverordnung fertiggestellt. Ziel sind niedrigere Vertriebskosten bei hochpreisigen Arzneimitteln. Der Entwurf sieht reduzierte Festzuschläge für die Apotheken ab einem Einkaufspreis von rund 1 064 DM vor, statt bisher 30 Prozent dann 8,263 Prozent plus einen Fix-Aufschlag von 231 DM. Der Großhandelszuschlag soll ab einem Herstellerabgabepreis von 1 339,28 DM auf drei Prozent (bisher 12 Prozent) zuzüglich 120,53 DM begrenzt werden.
Zur Kompensation sollen die Rezepturarbeitspreise in Apotheken auf drei, sechs und neun DM sowie deren Nachtgebühr auf fünf DM angehoben werden. Laut Bundeswirtschaftsministerium entstehen damit weder den Krankenkassen noch den Apotheken Einkommensverluste, langfristig in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung jedoch Sparpotentiale bei teuren Präparaten. Grundlage des Entwurfs war ein Konsenspapier der Apotheker, des Großhandels sowie der Krankenkassen, wobei die Ersatzkassen noch Prüfungsbedarf sehen. im
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