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LNSLNS Prof. Dr. med. Heinrich Maass, ehemaliger Direktor der Universitätsfrauenklinik Hamburg-Eppendorf, wurde am 15. November 70 Jahre alt.
Heinrich Maass studierte in Hamburg, Zürich und Düsseldorf Medizin. Seine berufliche und wissenschaftliche Karriere begann er nach Staatsexamen und Promotion 1954 als DFG-Stipendiat an der Universitätsfrauenklinik Hamburg. Hier wurde er 1958 Assistent. 1962 folgten die Ernennung zum Abteilungsarzt und die Habilitation im Fach Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Geschwulstforschung. Mit seiner Ernennung zum apl. Professor 1968 begann die Zeit der Entwicklung und Einführung des Steroidhormonrezeptorkonzepts in die Therapie des Mammakarzinoms. Sein Konzept, entstanden in Kooperation mit Elwood Jensen, Chicago, und Peter Jungbluth, Wilhelmshaven, ist bis heute Basis für Therapieentscheidungen beim Mammakarzinom. Die enge Kooperation mit seinem damaligen Chef in Hamburg, Klaus Thomsen, förderte die Einführung der brusterhaltenden Therapie des kleinen Mammakarzinoms. Im Jahr 1976 wurde Maass zum Direktor der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung II im Zentralkrankenhaus St.-Jürgen-Straße, Bremen, ernannt.
1984 wurde Maass auf den Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe in Hamburg-Eppendorf berufen.
Heinrich Maass war in Fachgesellschaften ehrenamtlich tätig; so war er mehrfach Präsident der Norddeutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. EB
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