ArchivDeutsches Ärzteblatt48/1997Alternativmethoden: Die Medica informiert

SPEKTRUM: Leserbriefe

Alternativmethoden: Die Medica informiert

Fischer, Gerd G.

Zu dem Leserbrief "Hokus-Pokus" von Prof. Dr. med. H. H. Marx in Heft 43/1997
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LNSLNS . . . Nicht unkommentiert lassen will ich die Äußerungen zur Medica. Das Medica-Kongreßprogramm umfaßt 200 Kurse und Seminare, die entweder nach den Richtlinien der Fachgesellschaften beziehungsweise in Zusammenarbeit mit den Kammern als AiP-Ausbildungsveranstaltungen oder - wie in diesem Jahr - zum Fortbildungsdiplom anerkannt werden.
Wir betrachten es als unsere Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den ärztlichen Körperschaften, Fachgesellschaften, Berufsverbänden etc. mit der Medica ein Forum zu bieten, auf dem therapeutische Methoden und Möglichkeiten öffentlich diskutiert werden und das dazu dient, das im internationalen Vergleich sehr hohe Niveau der deutschen Ärzteschaft durch Fort- und Weiterbildung zu sichern.
Prof. Dr. Marx übersieht, daß die Medica ein Ärztekongreß ist und keine Wunderheiler ein- und ausgehen. Es spricht für die Ärzteschaft, daß sie sich über das gesamte therapeutische Spektrum informiert, das heißt aber noch lange nicht, daß auch alle Methoden angewandt werden. Prof. Dr. Marx stempelt die Kolleginnen und Kollegen als kritiklose, profitgierige Wunderheiler ab.
Nach 25 Jahren enger Zusammenarbeit mit Ärzten aus Klinik und Praxis aller Fachrichtungen habe ich ein besseres Bild von der deutschen Ärzteschaft!
Gerd G. Fischer, Medica, Deutsche Gesellschaft zur Förderung der medizinischen Diagnostik e.V., Postfach 70 01 49, 70571 Stuttgart
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