ArchivDeutsches Ärzteblatt48/1997Requiem für Kaza Kathárinna
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LNSLNS CD-Kritik
Gegen das Vergessen
Gerhard Rosenfeld, Anita Geigges: Requiem für Kaza Kathárinna. Thorofon, DCTH 2271/2, 1997
Dem Andenken und zur Ehre aller verfolgten Zigeuner widmen die Schriftstellerin Anita Geigges und der Komponist Gerhard Rosenfeld das im Jahr 1990 uraufgeführte "Requiem für Kaza Kathárinna". Exemplarisch für das Leid, das viele Sinti und Roma in Deutschland erfahren haben, wird der Werdegang der 1908 geborenen Kaza Kathárinna in Text und Musik geschildert. In strengem, fast archaischem Sprachstil trägt Anita Geigges die Lebensstationen vor. Das Gefühl innerer Kälte, das den Zuhörer befällt, wird durch die dissonanten, stark rhythmischen musikalischen Einlagen verstärkt. Unter der Leitung von Gerhard Rosenfeld gelingt es dem Kammerensemble, bestehend aus einem Mezzosopran, Solovioline, Harfe und Schlagzeug, das grauenvolle Schicksal der Kaza Kathárinna und ihres Volkes in Töne zu fangen.
Marion Kohler,
Berlin
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