ArchivDeutsches Ärzteblatt49/1997Operationen: Schlimmer budgetiert als je zuvor

SPEKTRUM: Leserbriefe

Operationen: Schlimmer budgetiert als je zuvor

Schaal, Peter

Zu dem Leserbrief "Krankenhäuser öffnen" von Dr. med. K. Gnad in Heft 44/1997
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LNSLNS . . . Der Autor bleibt den Beweis dafür schuldig, daß Komplikationen nach praxis-ambulant durchgeführten Operationen häufiger sind als nach vergleichbaren Operationen im Krankenhaus. Wer in seiner Praxis operiert, tut dies gewissermaßen im Glashaus und schon deshalb wohlüberlegt, hat er doch nach einer Komplikation sehr schnell keine Patienten mehr.
Für die ambulante Durchführung eignen sich nur Operationen, die mit geringem Blutverlust und kurzfristiger allgemeiner Beeinträchtigung des Patienten (Schmerzen, Bettlägerigkeit) verbunden sind. Patienten, die dem Kriterium "kommt und geht auch wieder vor Sonnenuntergang auf eigenen Beinen nach Hause" nicht genügen, sind nach wie vor stationär zu behandeln. Dies gilt sowohl für größere Operationen als auch für Patienten mit schweren Begleiterkrankungen und hat etwas mit Verantwortung zu tun und nichts mit Rosinenpicken. Im übrigen sind ambulante Operationen seit 1. Juli 1997 schlimmer budgetiert als je zuvor, da ihre Vergütung weiterhin in einem Bereich mit floatendem Punktwert liegt.
Dr. med. Peter Schaal, Am Streifen 3, 45149 Essen
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