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International Klosterfrau Award – verliehen anlässlich der Jahresversammlung von der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie. Der Preis ging an Dr. med. Tillie-Louise Hackett vom St. Paul’s Hospital an der British-Columbia Universität in Vancouver (Kanada). Sie wurde für Ihre Forschungsarbeiten zum Thema Asthma bronchiale ausgezeichnet.

Thomas Klingebiel, Dieter Hoelzer und Theodor Fliedner (von links). Foto: DKMS
Thomas Klingebiel, Dieter Hoelzer und Theodor Fliedner (von links). Foto: DKMS

DKMS-Mechtild-Harf-Wissenschaftspreis – verliehen von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei – Stiftung Leben Spenden, Dotation: 10 000 Euro, an Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Theodor Max Fliedner, Altrektor der Universität Ulm. Er wurde für seine herausragende wissenschaftliche Forschungsarbeit auf dem Gebiet der experimentellen und klinischen Strahlenhämatologie geehrt.

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Daniela Hauer Foto: privat
Daniela Hauer
Foto: privat

Hanse-Jubiläums-Preis – verliehen vom Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewandten Forschung in der Intensivmedizin, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Fresenius-Stiftung, an Dr. med. Daniela Hauer, Klinik für Anästhesiologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, Campus Großhadern. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit „A common polymorphism of the glucocorticoid-receptor gene is related to traumatic memories and post-traumatic stress disorder in patients after intensive care therapy“.

Award for European Allergy Research – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft dermatologische Forschung, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet vom European Centre for Allergy Research Foundation, an Dr. rer. nat. Marc Schmidt, Wissenschaftler am Dermatologischen Zentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen. Schmidt und seine Kollegen identifizierten in dem Toll-like-Rezeptor 4 (TLR4) eine körpereigene Erkennungsstruktur für Nickel, über die das Allergen seine entzündliche Wirkung entfaltet. TLR4 ist ein Rezeptor, der das angeborene Immunsystem aktiviert. Die Identifizierung einer Zielstruktur des Allergens könnte einen Durchbruch bei der Therapie der bislang nur schwer behandelbaren Nickelallergie bedeuten.

Hanse-Preis für Intensivmedizin – verliehen vom Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinischen angewandten Forschung in der Intensivmedizin, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Fresenius-Stiftung, an Ingmar Lautenschläger, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Er wurde für seine Studie „A model of the isolated perfused rat small intestine“ ausgezeichnet. Zusammen mit Arbeitsgruppen vom Forschungszentrum Borstel und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen entwickelte er ein innovatives Organmodell in der Ratte, das erstmalig die umfassende Analyse der Ödembildung im Darm in der akuten Entzündung ermöglicht. Neben einem besseren Verständnis der Pathophysiologie wird damit die Entwicklung neuer Therapiestrategien angestrebt. EB

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