ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1997Steuerberater: Parallelen

SPEKTRUM: Leserbriefe

Steuerberater: Parallelen

Adams, Josef

Zu dem "Börsebius"-Beitrag in Heft 42/1997 "Schlecht & Teuer?"
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS . . . Ersetzt man in dem Aufsatz das Wort Steuerberater durch Arzt und das Wort Steuerpflichtiger durch Patient, dann ergeben sich durchaus sinnvolle Parallelen. Beispiel: "Freilich kommt hinzu, daß sich viele Ärzte mit einer Aura des allumfassenden Wissens umgeben, der man sich kaum entgegenzutreten scheut angesichts der vielen Fachausdrücke, die einem nur so um die Ohren fliegen."
Für meine ärztlichen Mandanten tut es mir leid, daß ihre Leistungen, bedingt durch Kostendämpfung und Deckelung, nicht mehr entsprechend honoriert werden. Der Arzt muß wirtschaftlich genauso kalkulieren wie andere Unternehmer, so daß auch für ihn das Motto gelten sollte: Gute Arbeit soll auch gut honoriert werden.
Wenn Herr Börsebius dann beschwichtigend hinzufügt, daß es jede Menge gute Berater gibt, aber auch etliche, die nichts taugen, dann trifft dies auf jeden Berufsstand zu. Wenn ein Arzt Herzklappen zu teuer verkauft, dann wird das von der Presse so breit getreten, daß die Bevölkerung glaubt, jeder Arzt tut so etwas. Es sind die Schreiberlinge, die den Berusstand der Ärzte, und jetzt auch den der Steuerberater, in den Dreck ziehen.
Josef Adams, Steuerberater, Luisenstraße 45, 53604 Bad Honnef
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote