ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1997Arzneimittelmarkt wächst durch Innovationen

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Arzneimittelmarkt wächst durch Innovationen

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LNSLNS FRANKFURT/M. Die Arzneimittelausgaben in der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung wachsen jährlich um rund vier Prozent, weil die Pharmaindustrie neue, verbesserte Substanzen auf den Markt bringt, die von den Ärzten verschrieben werden. Diese Innovationskomponente betrug von 1990 bis 1996 jeweils zwischen 3,5 und 4,2 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Instituts für Medizinische Statistik (IMS).
Nach Ansicht von Dr. med. Jürgen Bausch, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, haben diese Ergebnisse auch gesundheitspolitische Konsequenzen: Da es sich um wirksame und unumstrittene Arzneimittel handele und die Verordnungstrends über die Jahre hinweg stabil seien, müßten diese Mehrverordnungen bei den Budgetverhandlungen und Richtgrößenprüfungen berücksichtigt werden.
Als innovativ gelten Arzneimittel, die die von einer Expertenkommission aus Kassenärztlicher Bundesvereinigung, Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft, Pharma-Industrie und IMS festgelegten Kriterien erfüllen: neue Substanzen, Darreichungsformen mit verbessertem Wirkprinzip, neue Indikationen für bereits eingeführte Arzneimittel, neue Herstellungsverfahren oder neue Therapieformen im ambulanten Bereich.
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