ArchivDeutsches Ärzteblatt12/1996Kurz informiert: Fonds im Aufwind

VARIA: Wirtschaft - Berichte

Kurz informiert: Fonds im Aufwind

EB; fp; R.B

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LNSLNS Ein verhaltenes Neugeschäft bei den Publikumsfonds, anhaltend großes Interesse an Spezialfonds und eine erfreuliche Wertentwicklung kennzeichneten das Wertpapierfonds-Geschäft der Deka-Gruppe 1995 nach deren Darstellung. Wie der Vorstand der DekaBank GmbH mitteilte, konzentrierte sich der Mittelzufluß auf die deutschen Geldmarkt- und Rentenfonds. Neu im Angebot sei seit Dezember 1995 eine Reihe von Fonds ohne Ausgabeaufschlag.
Friedhelm Schaperjahn, Vorstandsvorsitzender der DekaBank GmbH, sieht trotz des moderaten Neugeschäftes im Kalenderjahr 1995 weiteres Wachstumspotential für die Investmentbranche, bei allerdings strukturell sinkenden Erträgen. Fördernd werde sich vor allem das 3. Finanzmarktförderungsgesetz auswirken, das 1997 in Kraft treten soll. "Es ermöglicht weitere Investmentprodukte (zum Beispiel Dachfonds, Aktienfonds mit begrenzter Laufzeit) und wird den Kapitalanlagegesellschaften grö-ßeren Handlungsspielraum geben", so Schaperjahn. Er sprach sich auch für Pensionsfonds als notwendiges zusätzliches Standbein der Altersvorsorge aus. EB


Anleihen: Dresdner Bank ausgezeichnet
Die Dresdner Bank ist von der Fachzeitschrift "International Financ-ing Review (IFR)" zu der mit Abstand besten Bank im DM-Anleihegeschäft der Welt im Jahr 1995 gewählt worden. Sie ist damit die einzige deutsche Bank, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Zahlreiche erfolgreiche Anleihen, die unter Federführung der Dresdner begeben worden seien, hätten den Ausschlag gegeben. Dies sei bemerkenswert, zumal immer mehr amerikanische, schweizerische und japanische Häuser in das DM-Anleihengeschäft vordringen würden. Fp


Privatrezepte: freie Auswahl
Durch die Pläne der PKV zur Einführung einer "Chipkarte" für Privatpatienten ist bei Ärzten teilwei- se Unsicherheit über die zukünftige Gestaltung von Privatrezepten entstanden. Für Form und Inhalt von Privatrezepten gelten jedoch auch weiterhin keine Vorschriften und Vereinbarungen. Der Arzt ist in der Wahl seiner Privatrezepte frei (vgl. hierzu auch Heft 10/1996). Keine Vordruck-Vereinbarung regelt mit dem Angebot der "PKV-Chipkarte" ein bestimmtes Format für Privarezepte; auch besteht keine Vereinbarung, die Papierqualität, Farbgestaltung und Inhalte eines "Vordruckes" für Privatrezepte vorschreibt. Es ist weiterhin die individuelle Gestaltung von Privatrezept-Vordrucken möglich. Ebenso bestehen keine Vorgaben für die Inhalte des individuellen Aufdrucks auf den Privatrezepten. Der Eindruck aller Arzt- und Praxisangaben als wichtige Informationsinhalte ist daher neben Standardisierungen solcher Angaben auch auf Pri- vatrezepten im Format DIN A6 quer möglich. R.B.

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