ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1997Neue Länder errichten gemeinsames Krebsregister

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Neue Länder errichten gemeinsames Krebsregister

EB

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LNSLNS DRESDEN. Die Sächsische Staatsregierung hat dem Staatsvertrag über das Gemeinsame Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen zugestimmt. Wie das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Familie mitteilt, sind nach dem Krebsgesetz des Bundes vom 4. November 1994 alle Länder verpflichtet, bevölkerungsbezogene Krebsregister einzurichten, um bundesweit Daten für die epidemiologische Krebsforschung zu erhalten.
Die neuen Länder hätten sich entschlossen, ein solches Krebsregister als "Gemeinsames Krebsregister" mit Sitz in Berlin zu führen. Das Gemeinsame Krebsregister geht auf das 1953 eingeführte "Nationale Krebsregister" der ehemaligen DDR zurück, das seit 1991 weitergeführt wurde. Der neue Vertrag soll den Fortbestand des Gemeinsamen Krebsregisters über die Geltungsdauer des Krebsregistergesetzes hinaus sichern, das bis zum 31. Dezember 1999 befristet ist. EB
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