ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1997UN-AIDS-Programm: Medikamentenhilfe für ärmere Staaten

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UN-AIDS-Programm: Medikamentenhilfe für ärmere Staaten

afp

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LNSLNS GENF. Das UN-AIDS-Programm will mit Hilfe der Pharmaindustrie 2 000 bis 3 000 Patienten in Vietnam, Uganda, Chile und der Elfenbeinküste mit den neuesten AIDS-Medikamenten versorgen. Wie das UNProgramm in Genf mitteilte, sollen die Projekte Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres gestartet und zunächst zwei Jahre lang aufrechterhalten werden. Mehrere Pharmaunternehmen, darunter Hoffmann-La Roche und Glaxo Wellcome, hätten zugesichert, die teuren Medikamente zum halben Preis oder darunter anzubieten. Pro Person und Jahr kosten die Medikamente rund 16 000 Dollar (etwa 27 500 DM).
"Im Gegenzug verpflichten sich die vier Pilotstaaten, ihre medizinische Infrastruktur zu verbessern, damit die Hilfe des UN-AIDS-Programms nicht wirkungslos verpufft", sagte der Koordinator der Initiative, Joseph Saba. Je nach Land und Umständen werde eine andere Strategie eingesetzt. Zum Einsatz kämen Medikamente, die in den Industriestaaten regelmäßig verwendet würden, betonte Saba. Die "dritte Welt" werde nicht als "Versuchskaninchen" für neue Medikamente mißbraucht. afp
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