ArchivDeutsches Ärzteblatt50/1997Erhöhtes Krebsrisiko bei CagA-positiven H.-pylori-Stämmen

MEDIZIN: Referiert

Erhöhtes Krebsrisiko bei CagA-positiven H.-pylori-Stämmen

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LNSLNS Unklar ist derzeit, warum nur sehr wenige Patienten, nämlich nur etwa einer von 1000 mit Helicobacter pylori Infizierten, ein Magenkarzinom entwickeln. Die Autoren, die bereits eine umfangreiche epidemiologische Studie über die Assoziation der Helicobacterpylori-Infektion mit dem Magenkarzinom vorgelegt haben, analysierten dieses Mal in ihrer Studie die CagAAntikörper. Die Autoren stellten fest, daß CagA-positive Personen ein 5,8fach höheres Risiko hatten, ein Magenkarzinom zu entwickeln, als Personen, die Helicobacter-pylori-negativ waren. Dies betraf sowohl das Karzinom vom intestinalen Typ als auch das Karzinom vom diffusen Typ. Bei Personen, die keine CagA-Antikörper aufwiesen, war das Risiko für das Magenkarzinom nur leicht erhöht und betraf nur das Karzinom vom diffusen Typ. w


Parsonnet J, Friedman GD, Orentreich N, Vogelman H: Risk for gastric cancer in people with CagA positive or CagA negative Helicobacter pylori infection. Gut 1197; 40: 297-301.
Department of Medicine and Health Research and Policy, Stanford University School of Medicine, Stanford, California 94305, USA.

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