ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/1997GKV-Spitzenverbände und Ärzteschaft: Solidarität erhalten

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

GKV-Spitzenverbände und Ärzteschaft: Solidarität erhalten

EB

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LNSLNS KÖLN. Bundes­ärzte­kammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen haben die Notwendigkeit betont, die Defizite der GKV in den neuen Ländern durch eine finanzielle Unterstützung zu beseitigen. Auch ein bundesweiter Risiko­struk­tur­aus­gleich zur Beseitigung der getrennten Versorgungsgebiete müsse schrittweise eingeführt werden.
Diese bundeseinheitliche Solidarität dürfe nicht mit der Forderung nach einer Regionalisierung des Risiko­struk­tur­aus­gleichs vom Jahr 2001 an verknüpft werden. Dies hatten Politiker in Bayern und BadenWürttemberg verlangt. Nach Auffassung der Ärzteschaft und der Spitzenverbände erfordert insbesondere der wirtschaftliche Anpassungsprozeß zwischen alten und neuen Ländern es längerfristig, über einen bundesweiten Strukturausgleich die Unterschiede in der Finanzierung der GKV und in deren Leistungen auszugleichen. Nach Auffassung der Ärzteschaft kann zudem nur so ein vergleichbares Vergütungsniveau für die Vertragsärzte in Ost und West erreicht werden. EB
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