VARIA: Post scriptum

Kaum zu glauben

BE

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS l Frau Hubmann aus Köln sollte an der Bandscheibe operiert werden. Die Schwester schob das Bett auf den Gang. Da sie noch etwas vergessen hatte, lief sie nochmals zurück. Leider vergaß sie auch, das Bett von Frau Hubmann zu arretieren. Der Flur war etwas abschüssig, das Bett kam plötzlich in Fahrt, wurde immer schneller, Frau Hubmann schrie auf, das Bett fuhr weiter und krachte am Ende des Flurs gegen die Mauer. Zur Verblüffung der Ärzte war der Aufprall Frau H. gut bekommen: Sie wurde derart zusammengestaucht, daß die Bandscheiben wieder dort saßen, wo sie hingehörten. Die Operation erwies sich als überflüssig . . .


l Auf einer Party in San Francisco ließ eine Frau gedankenlos die Haarspraydose in die Toilette fallen. Der nächste Benutzer war ein Mann. Er wurde, als die Dose plötzlich explodierte, hochgeschleudert und fiel in die Badewanne. Der Mann mußte leichtverletzt ins Krankenhaus. Auf der Bahre erzählte er den Krankenträgern von seinem Unfall, und vor lauter Lachen ließ einer die Trage los. Dabei brach sich der Patient den Hüftknochen.


l Die Geschichte, die der 29 Jahre alte Mark Parker aus Minden im US-Bundesstaat Louisiana bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus erzähl-te, klingt wie schieres Anglerlatein, aber Parker schwört, alles habe sich so zugetragen: Er wurde von einer Schlange gebissen, die in einem kurz zuvor gefangenen Fisch steckte. Der junge Mann hatte den zehn Pfund schweren Barsch nach Hause getragen, ohne etwas von dessen letzter Beute zu ahnen. Als er in seiner Küche dem Fisch ins Maul griff, um den Haken zu entfernen, biß die Schlange, die dem Fisch noch im Schlund steckte. Ein Freund half ihm, das 30 Zentimeter lange Tier, eine giftige WasserMokassin-Schlange, zu töten, und fuhr ihn anschließend ins Krankenhaus.


l Ein Bankangestellter aus Plainsboro verklagte seinen Arzt, weil der ihm bei einer Fußoperation nebenbei einen eingewachsenen Zehennagel entfernt hatte. "Ich wollte den Nagel behalten", sagte der Patient vor Gericht. Er bekam 200 000 DM Schmerzensgeld von dem Haftpflichtversicherer des Arztes.


l In einer Entbindungsstation wurde eine Mutter mit einem blauen Kontrastmittel gespritzt. Als das Baby später geboren wurde, sah es bläulich aus. "Wie eine Smurfette", sagte der Arzt. Das sind elfenhafte Wesen, die im US-Fernsehen ihr Unwesen treiben. Die Mutter klagte gegen den Arzt und bekam eine erkleckliche Geldsumme zugesprochen.


l 2,7 Millionen Dollar erhielt eine Frau, die in einem Imbißladen einen Papierbecher mit Kaffee gekauft hatte. Sie klemmte im Auto den Becher zwischen die Beine und verbrühte sich, als der Kaffee überschwappte. Die Imbißkette hatte angeblich heißeren Kaffee als die Konkurrenz ausgeschenkt, ohne ihre Kunden zu informieren.


l Zwei Polizisten verklagten den Koch einer Raststätte, weil er ihre Sandwiches mit scharfer Tabascosoße getränkt hatte. Das war "ein tätlicher Angriff", weil sich die beiden den Mund verbrannt hatten. Die Jury wies indes allerdings die Klage ab. BE

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote