ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1996Polnisch-deutsche Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

THEMEN DER ZEIT: Blick ins Ausland

Polnisch-deutsche Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

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LNSLNS Ein neues Zweijahresprogramm über die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und in der medizinischen Wissenschaft haben die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. med. Sabine Bergmann-Pohl und der polnische Vizegesundheitsminister Dr. Krzysztof Kuszewski Ende Februar in Warschau unterzeichnet.
Die beiden Staaten wollen vor allem bei der Reform des Gesundheitswesens, bei der Suchtmittelbekämpfung, der AIDS-Prävention und in Fragen des Arzneimittelrechts verstärkt zusammenarbeiten. Geplant ist auch, Erfahrungen aus der Psychiatrie und Dementologie auszutauschen. Außerdem will das Bundesministerium für Gesundheit Polen beim weiteren Aufbau seines Gesundheitswesens, vor allem bei der Einführung einer allgemeinen Kran­ken­ver­siche­rung, unterstützen. Im bisherigen Zweijahresprogramm standen Herz-KreislaufErkrankungen, bösartige Neubildungen, klinische Immunologie und Erkrankungen des Verdauungstrakts im Vordergrund des Erfahrungsaustausches. EB
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