ArchivMedizin studieren3/2011Wir stellen fünf „Kitteltaschen-Typen“ vor: Was steckt in Ihrer Kitteltasche?

Studium: Die Frage

Wir stellen fünf „Kitteltaschen-Typen“ vor: Was steckt in Ihrer Kitteltasche?

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 3/2011: 6

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Die Gelassene: Dr. med. Ursula Windemuth, niedergelassene Fachärztin für Gynäkologie, Kastellaun

„Mit den Jahren sind meine Kitteltaschen immer leerer geworden. Jetzt trage ich gar keinen Kittel mehr, da dieser in einer gynäkologischen Praxis nur hinderlich wäre. In meiner Hosentasche habe ich lediglich mein Handy – falls eines meiner drei Kinder mich dringend erreichen muss.“

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Der Innovative: Dr. med. Martin Wolz, Oberarzt Neurologie, Dresden

„In meiner Kitteltasche habe ich Reflexhammer, Stimmgabel, Holzspatel, Wattestab, Kugelschreiber und ein Smartphone mit Roter Liste und Leitlinien.“

Die Praktische: Carolin Fleischmann, Präsidentin der bvmd, 8. Semester, Jena

„Meist herrscht in meiner Kitteltasche ein Chaos aus Stiften und Unterschriftenzetteln, die man ja bei den Praktika zigmal abstempeln lassen muss. Mit dabei habe ich zudem immer mein Stethoskop, mein Handy, den Studentenausweis und ein Haargummi. Unentbehrlich ist für mich in den Famulaturen meine ‚Geheim-Checkliste‘: Oxford Clinical Medicine.“

Der Vorbereitete: Ole Hensel, Facharzt für Neurologie, Halle

„Als wichtigste Utensilien habe ich einen Reflexhammer und eine Vibrationsgabel bei mir sowie einen Mundspatel, Wattestäbchen und eine kleine, robuste Taschenlampe. Auch als gestandener Assistenzarzt schäme ich mich nicht, ein neurologisches Lehrbuch immer dabei zu haben. So kann der Weg zum Notfall sinnvoll genutzt werden. Mein vierfarbiger Kugelschreiber ist sehr begehrt, so dass er leider oft abhanden kommt. Auf meinem Smartphone sind die Rote Liste und zwei selbstgeschriebene Programme (Berechnung des Liquor-Zell-Indexes und für den National Institute of Health stroke scale, kurz NIHSS) installiert. Ganz wichtig ist auch etwas Kleingeld für den Getränkeautomaten.“

Fotos: privat
Fotos: privat

Die Akkurate: Dr. med. Peggy Eckstein, Fachärztin für Anästhesie, Leipzig

„Ständig in meiner Kitteltasche ist mein Notizbuch. Dieses ist gefüllt mit handgeschriebenen Checklisten für verschiedene Operationen und mit Besonderheiten, die es bei einzelnen Operateuren zu beachten gilt sowie ein Telefonverzeichnis mit wichtigen Dienst- und Hausnummern. Mit dabei sind ansonsten immer noch ein Kamm (wegen der OP-Mütze, die stets die Frisur zerstört), ein großer Schlüsselbund, mein Portemonnaie mit etwas Geld, Stifte und Taschentücher.“

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