ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1996Dunkle Röntgenfilme scannen

VARIA: Technik für den Arzt

Dunkle Röntgenfilme scannen

Marx, Catrin

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LNSLNS Ein bisher unlösbares Problem beim Digitalisieren von Röntgenfilmen war das Einscannen von dunklen Röntgenfilmen, da hier Datenverluste auftraten. In Zusammenarbeit mit der Firma Carl Zeiss, die die Optik entwickelte, wurde der Scitron FD60, ein Röntgenbildscanner, geplant, der – nach Angaben des Herstellers – eine Scangenauigkeit erreicht, die selbst das verlustfreie Scannen von Mammographien mit kleinster Mikroverkalkung ermöglicht. Die speziell abgestimmte Lichtquelle versorgt den 6 000-Elemente-CCD-Sensor mit genügend Licht. Die Funktionsweise des Scanners ist einfach und für den Routinebetrieb ausgelegt: der Röntgenfilm wird in den Einzugsschacht eingelegt und vom Scanner eingezogen. Durch eine elektronische Kantenerkennung werden die exakte Größe und Position des Filmes ermittelt und gleichzeitig der übrige Bereich der Lichtquelle abgedunkelt, damit kein Streulicht das Scanergebnis beeinflussen kann. Per Knopfdruck wird der Scanvorgang gestartet. Betrieben wird der Scanner wahlweise an UNIX- oder leistungsfähigen PC-Systemen. Die Datenübertragung über die SCSISchnittstelle erfolgt je nach Qualitätsanspruch im 12- oder 15- Bit-Modus, was einer Wiedergabegenauigkeit von 4 096 oder 32 768 Grauwerten entspricht. Einem Anwendergutachten des Instituts für Klinische Radiologie am Klinikum in Mannheim zufolge wird das zukünftige Einsatzgebiet dieser Geräte besonders in dem Bereich der Teleradiologie und der digitalen Archivierung gesehen, wo auch unter Anbetracht einer zukünftigen, gesetzlich verankerten Qualitätsvorschrift bestimmte Arten von Röntgenaufnahmen verlustfrei abgetastet und übertragen werden müssen. Hersteller: Indigo System GmbH, 30177 Hannover et
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