ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2011Jürgen Neuser: Auszeichnung für den IMPP-Chef

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Jürgen Neuser: Auszeichnung für den IMPP-Chef

Hibbeler, Birgit

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Jürgen Neuser Foto: IMPP
Jürgen Neuser
Foto: IMPP

Das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) in Mainz ist bei Medizinstudierenden nicht gerade sonderlich beliebt. Das mag in der Natur der Sache liegen, entwickelt es doch die Prüfungsfragen für die Staatsexamina. IMPP-Direktor Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Jürgen Neuser (58) erhielt für seine Arbeit nun eine hohe Auszeichnung. Der Medizinischen Fakultätentag (MFT) verlieh ihm die Adolf-Schmidt-Medaille. Neuser erhielt die Ehrung am 24. Juni anlässlich des diesjährigen Medizinischen Fakultätentags in Rostock. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung des MFT.

„Ich verstehe die Auszeichnung auch als eine ehrende Würdigung der Mitarbeiter des IMPP, die eine hochqualifizierte Arbeit leisten“, kommentierte Neuser die Ehrung. Neuser habe wesentlich an der Neugestaltung der ärztlichen Ausbildung mitgewirkt, die einen Schwerpunkt auf die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten legt, heißt es in einer Erklärung des IMPP. Dennoch trete er dafür ein, dass das Medizinstudium vor allem der Vermittlung von ärztlichem Wissen und wissenschaftlichem Denken dienen müsse. Dadurch könne der Arzt den medizinischen Fortschritt auch noch lange nach seinem Studium verstehen und ihn für den Patienten nutzbar machen. Sonst würden Ärzte zu reinen Anwendern von Technologien.

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Neuser wurde in Siegen geboren und studierte Medizin, Psychologie und Rechtswissenschaft. Bevor er 2001 als Direktor des IMPP berufen wurde, hatte er einen Lehrstuhl für Medizinische Psychologie inne. Birgit Hibbeler

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