ArchivDeutsches Ärzteblatt13/1996Mitteilungen: Änderungen bei der Abrechnung nach den Verträgen mit der Postbeamtenkrankenkasse, Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten Dienstunfall Bahn und Post

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Mitteilungen: Änderungen bei der Abrechnung nach den Verträgen mit der Postbeamtenkrankenkasse, Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten Dienstunfall Bahn und Post

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LNSLNSLNSLNS Im Zuge des Inkrafttretens der Vierten Änderungsverordnung zur GOÄ zum 1. 1. 1996 werden verschiedene Änderungen und Ergänzungen vertraglicher Vereinbarungen erforderlich, die nachstehend veröffentlicht werden und sich inhaltlich im wesentlichen wie folgt zusammenfassen lassen:


1) Vertrag mit der Postbeamtenkrankenkasse (Mitgliedergruppe A) sowie Vertrag über die badeärztliche Behandlung
Mit Wirkung ab 1. 1. 1996 ist als Abrechnungsgrundlage bei der ärztlichen Versorgung von Versicherten der Gruppe A der Postbeamtenkrankenkasse die Ersatzkassengebührenordnung zugrunde zu legen. Die nach der EGO erbrachten ärztlichen Leistungen – ausgenommen die Leistungen des Abschnitts O (Laboratoriumsuntersuchungen) – werden als Einzelleistungen mit einem Punktwert von 14,5 Pf (belegärztliche Leistungen mit einem Punktwert von 12,35 Pf) vergütet. Die nach Abschnitt O (Laboratoriumsuntersuchungen) erbrachten ärztlichen Leistungen werden als Einzelleistungen mit einem Punktwert von 14,1 Pf (belegärztliche Leistungen mit einem Punktwert von 12 Pf) vergütet. Fallzahl- beziehungsweise häufigkeitsabhängige Abstaffelungsregelungen in der E-GO finden keine Anwendung. In den Fällen, in denen in der E-GO besondere Punktzahlen für die Versichertengruppe Rentner ausgewiesen sind, werden diese für Mitglieder der Gruppe A ab Vollendung des 60. Lebensjahres in Ansatz gebracht. Durch eine Protokollnotiz wird sichergestellt, daß unerwünschte Ausgabenentwicklungen wegen der neuen Abrechnungsgrundlage geprüft und ggf. korrigiert werden.
Bei der badeärztlichen Versorgung findet wegen der bereits bestehenden Direktabrechnung ab 1. 4. 1996 die neue GOÄ Anwendung.


2) Vertrag mit der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (Beitragsklassen I–III), Dienstunfall Bahn und Post
Die vertraglichen Regelungen mit der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (Beitragsklassen I–III) sowie Dienstunfall Bahn und Post werden zum 1. 4. 1996 dergestalt auf die neue GOÄ umgestellt, daß die bisher festgelegten Faktoren – soweit diese nicht aufgrund von Vorschriften der GOÄ entfallen bzw. neu festzusetzen sind – unter Zugrundelegung eines Punktwertes von 11,4 Pf weitergelten.
Ferner ist beim Vertrag Dienstunfall Post analog der Regelung zum Vertrag Dienstunfall Bahn der Übergang des Abrechnungsverfahrens auf die Direktabrechnung vereinbart worden. Adressat der Rechnung ist die Unfallkasse Post und Telekom, Postfach 30 50, 72017 Tübingen. Weiterhin sind die Vertragstexte unter Berücksichtigung der gesetzlich geänderten Verhältnisse redaktionell angepaßt worden. N

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