ArchivDeutsches Ärzteblatt11/1998Xenon statt Lachgas? Einfluß mikrotubulärer Strukturen

MEDIZIN: Diskussion

Xenon statt Lachgas? Einfluß mikrotubulärer Strukturen

Dtsch Arztebl 1998; 95(11): A-614 / B-502 / C-473

Schmidt, Werner K.

Zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. Michael Georgieff et al. in Heft 34-35/1997
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LNSLNS Penrose verweist in seinem Buch "Schatten des Geistes" auf Mikrotubulin und in bezug auf Mikrotubulin auf Xenon in seiner Wirksamkeit als Narkose auslösende, das Bewußtsein ausschaltende Substanz. Letztendlich verweist er darauf, daß Xenon auf mikrotubuläre Strukturen Einfluß nimmt. Andererseits ist bekannt, daß zum Beispiel Nissl-Schollen unter Ermüdung nur abgeblaßt anfärbbar sind, nach Beendigung der Ermüdung sind sie wieder voll anfärbbar. In den Nissl-Schollen ist mit Sicherheit viel Mikrotubulin enthalten. Als drittes ist bekannt, daß in den Gliazellen mikrotubuläre Strukturen so ausgerichtet sind, daß diese wie auf die Nissl-Schollen in den Neuronen hinzuzielen scheinen. Kann es sein, und was ist darüber bekannt, daß die Xenonnarkose über reversible Perturbation mikrotubulärer Strukturen erreicht wird?


Dr. med. Werner K. Schmidt
Arzt für Psychiatrie
Oberländerstraße 1 b
77694 Kehl


Die Verfasser haben auf ein Schlußwort verzichtet

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