ArchivInterviews
Interviews

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Mit Transparenz zum Erfolg

03.09.2018
Deutschlands größte Universitätsklinik, die Berliner Charité, schreibt schwarze Zahlen, agiert erfolgreich. Ihr Vorstandsvorsitzender Karl Max Einhäupl weiß um die Stärken und Schwächen des Giganten, kennt das Rezept bisheriger Erfolge und benennt die künftigen Herausforderungen. Seit zehn Jahren sind Sie Vorstandsvorsitzender der größten... .

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery und Dr. med. Andreas Gassen: Die Krankenkassen sind in der Finanzierungsverantwortung

20.08.2018
Der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) steht momentan gesundheitspolitisch im Fokus. Dazu äußerten sich Andreas Gassen und Frank Ulrich Montgomery. Ist Jens Spahn der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter, der nach der Einführung der Budgetierung in den 90er-Jahren jetzt die Wende herbeiführt? Gassen: Was man tatsächlich anerkennen muss,... .

Jens Spahn (CDU), Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter: Im Zweifel ist das Ministerium am Zug

23.07.2018
Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn appelliert an die Selbstverwaltung, Beschlüsse des Gesetzgebers zügig umzusetzen. Handlungsbedarf gibt es genug, wie der Minister im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt verdeutlicht. Herr Spahn, Sie sind seit vier Monaten im Amt des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ters. Sie waren zuvor einige Jahre im Finanzministerium.... .

Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): „Dann wird man das AMNOG neu schreiben müssen“

16.02.2018
Windeler, dessen Institut in Deutschland die Nutzenbewertung (Health Technology Assessment, HTA) von Arzneimitteln vornimmt, warnt vor den Folgen einer Harmonisierung auf EU-Ebene. Die EU-Kommission schlägt vor, künftig nur noch eine zentrale Nutzenbewertung für neue Arzneimittel und Medizinprodukte vorzunehmen. Was halten Sie davon? Windeler: Wir... .

Das Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Wasem, Professor für Medizinmanagement Uni Duisburg-Essen, Vorsitzender des Erweiterten Bewertungsausschusses „Eine kleine Lösung braucht drei Jahre“

02.02.2018
Wie könnte eine Vergütungsreform für die ambulante Medizin gelingen? Ein Gespräch über mögliche Szenarien einer Honorarreform beim Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Herr Wasem, sind die beiden Honorarsysteme – EBM und GOÄ – nicht schon zu komplex, um sie zusammenzulegen? Es gibt unterschiedliche Ebenen,... .

Dr. med. Klaus Reinhardt, Vorstandsmitglied der Bundes­ärzte­kammer und Vorsitzender des GOÄ-Ausschusses: Der Nachteil wird immens sein

08.01.2018
Klaus Reinhardt über die Folgen einer einheitlichen Honorierung bei der Einführung einer Bürgerversicherung und zu den Zukunftsaussichten von privater und gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung. Die SPD hat wieder die „Bürgerversicherung“ ins Spiel gebracht. Sie will zumindest eine Vereinheitlichung der Honorierung erreichen. Was halten Sie davon?... .

Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes: „Wir werden weiter Tarifverträge schließen“

24.07.2017
Rudolf Henke über die Gestaltungsmöglichkeiten, die das Bundesverfassungsgericht den Tarifparteien einräumt, die notwendige Verständigung mit Verdi und mögliche Kooperationen mit anderen Berufsgruppen im Krankenhaus Herr Henke, am 11. Juli hat das Bundesverfassungsgericht das Tarifeinheitsgesetz nicht, wie von den Berufsgewerkschaften erhofft,... .

Das Hermann Gröhe (CDU), Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter: „Die Welt ist noch nicht ausreichend auf Gesundheitsgefahren vorbereitet“

19.05.2017
Beim ersten G20-Ge­sund­heits­mi­nis­tertreffen will Gröhe internationale Akzente setzen: Bei einer Krisenübung sollen die Minister gemeinsam neue Strategien entwickeln, erklärt er im Gespräch. Herr Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter, das bevorstehende Treffen der G20-Ge­sund­heits­mi­nis­ter in Berlin ist kein alltäglicher Termin. Was sind die Ziele? Gröhe: Di .

Dr. med. Regina Klakow-Franck, Unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA): Scharfe Schwerter, wenig Spielraum

07.04.2017
Als Ärztin ist Dr. med. Regina Klakow-Franck seit vier Jahren eine der drei Unparteiischen im G-BA. Die Gynäkologin im Gespräch über die Macht des Gremiums, ihre Wahrnehmung von Politikberatung und über die Diskussion um die künftige stationäre Qualitätssicherung. Frau Klakow-Franck, Sie sind seit vier Jahren Unparteiische im G-BA. Angesichts der... .

Klinikpartnerschaften: Gerd Müller (CSU), Bundesentwicklungsminister und Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer – „Es geht um Partnerschaften auf Augenhöhe“

03.02.2017
Der Minister und der Ärztepräsident darüber, dass nachhaltige Hilfe ohne privates Engagement nicht möglich ist, deutsche Ärzte große Bereitschaft zum kollegialen Austausch zeigen und Helfer die besten Botschafter eines Landes sind Herr Minister Müller, was versprechen Sie sich von dem neuen Projekt der Klinikpartnerschaften? Müller: Auslöser .

Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Dipl-Psych. Hans-Jochen Weidhaas, Vorsitzender der Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV): „Den Wert des KV-Systems vermitteln“

27.01.2017
In den vergangenen Jahren war die KBV in schweren Fahrwassern unterwegs. Andreas Gassen und Hans-Jochen Weidhaas mit einem Blick zurück und nach vorn. Herr Gassen, Herr Weidhaas, am Montag, 16. Januar, fand die Anhörung im Bundestag zum Selbst­verwaltungs­stärkungs­gesetz statt. Welchen Eindruck hatten Sie: Wie werden die Gesundheitspolitiker nun mit... .

Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA): „Kämpfe mit dem Flammenschwert für die Selbstverwaltung“

20.01.2017
Gesetze in der Gesundheitspolitik landen nach der Abstimmung im Bundestag im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss: Prof. Josef Hecken ist seit 2012 der unparteiische Vorsitzende. Ein Gespräch über die Bedeutung des G-BA für die Praxis, die Selbstverwaltung und Ideen zur Bedarfsplanung. Herr Hecken, Sie sind seit vier Jahren unparteiischer Vorsitzender des... .

Dr. med. Bert Theodor te Wildt, Leiter der Online-Sucht-Ambulanz OASIS: „Wir holen Betroffene dort ab, wo die Sucht entsteht“

09.12.2016
Bert te Wildt über die neue Onlinesuchtambulanz OASIS für junge Erwachsene, die Therapie der Internetabhängigkeit, Komorbiditäten und die Wichtigkeit von Zeiten und Räumen ohne digitale Medien. Sie empfehlen, sich täglich analoge Zeiträume zu nehmen, ja analoge Selbstfürsorge zu betreiben. Wie sieht die konkret aus? te Wildt: Aus ärztlich-th .

Dr. med. Volker Westerbarkey, Präsident der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen: „Wir machen uns große Sorgen“

05.09.2016
75 Krankenhäuser der Hilfsorganisation wurden 2015 angegriffen. Volker Westerbarkey über die Krise der humanitären Hilfe, den noch immer unaufgeklärten Luftangriff auf das Krankenhaus im afghanischen Kundus und darüber, dass Menschlichkeit trotz allem möglich ist. Herr Dr. Westerbarkey, wie hat sich die Sicherheitslage für humanitäre Helfer... .

Das Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer „Weder Systematik noch Bewertungen waren nachvollziehbar“

01.04.2016
Frank Ulrich Montgomery erläutert, warum der Vorstand der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) Mitte März der Weiterleitung der GOÄneu an das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium nicht zugestimmt hat und wie das weitere Vorgehen aussieht. Bis vor kurzem hieß es noch, die GOÄ sei auf einem guten Weg. Jetzt hat der Vorstand der BÄK eine Art Moratorium festgelegt. Was war... .

Das Prof. Dr. med. Stephan Schmitz, Vorstandsvorsitzender des BNHO, und Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): „Das ist eine wissentliche Benachteiligung“

26.02.2016
Stephan Schmitz vom Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (BNHO) und Andreas Gassen, KBV-Vorstandsvorsitzender, analysieren Kooperation und Wettbewerb in der ambulanten onkologischen Versorgung. Herr Prof. Schmitz, ihr Berufsverband hat ein Gutachten zum Wettbewerb in der ambulanten onkologischen Versorgung auf den Weg... .

Dr. med. Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG): „Das Institut kann nicht zaubern“

04.12.2015
Seit knapp einem Jahr baut Christof Veit ein neues Qualitätsinstitut auf. Unter seiner Leitung sollen Qualitätskriterien für Krankenhäuser entwickelt werden – fair, justiziabel und praktikabel. Qualität hat als Begriff seit Monaten Konjunktur. Wie hoch ist der Erwartungsdruck, der auf dem IQTIG lastet? Veit: Sicherlich haben viele bei der jetzt... .

Prof. Dr. med. Michael Seidel, ehemaliger Ärztlicher Direktor der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel: „Intensiver Austausch im Team“

20.11.2015
Der Bielefelder Psychiater erläutert unter anderem, wie Medizinische Zentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung arbeiten und welche Zielgruppen mit ihnen erreicht werden sollen. Herr Prof. Seidel, was ist das Besondere an Medizinischen Zentren für Erwachsene mit geistiger und schwerer Mehrfachbehinderung, kurz MZEB? Seidel: Das .

Dr. med. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundes­ärzte­kammer: Ein gutes Stück Basisdemokratie

09.10.2015
Max Kaplan zum Stand der vom Deutschen Ärztetag beschlossenen Restrukturierung in der ärztlichen Gremienarbeit Auf dem Deutschen Hausärztetag in Berlin gab es Irritationen über die vom Deutschen Ärztetag initiierte Revision der bestehenden Gremienstrukturen. Bei der Bundes­ärzte­kammer, so hieß es, habe man „die Hausarztversorgung aufgegeben“. Ein... .

Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen: „Das Rad lässt sich später nicht wieder zurückdrehen“

18.09.2015
Die im Versorgungsstärkungsgesetz vorgesehene Nutzenbewertung bei Medizinprodukten ist für Jürgen Windeler ein Schritt in die richtige Richtung; allerdings erscheinen ihm Studien zu einem früheren Zeitpunkt sehr viel sinnvoller. Vor einigen Jahren waren Sie noch skeptisch, was die Chancen einer künftigen Nutzenbewertung von Medizinprodukten... .

Dr. Leonid Eidelman, Präsident der Israeli Medical Association und Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer: „Das ist ein historisches Ereignis“

11.09.2015
Mit ihrer gemeinsamen Erklärung wollen die Ärzteorganisationen Deutschlands und Israels ein neues Kapitel ihrer Zusammenarbeit aufschlagen. Die Präsidenten über das schwere Erbe der Vergangenheit, wie sich die Welt verändert hat und dass Freundschaft möglich ist. Vor 50 Jahren haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen.... .

Dr. med. Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes: „Das DRG-System ist gescheitert“

31.08.2015
Klaus Reinhardt, frisch in den Bundes­ärzte­kammervorstand gewählt, über seinen Wunsch, das kleinteilige Gesundheitssystem umzubauen, und über das Für und Wider der Krankenhausreform. Auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Frankfurt am Main wurden Sie in den Vorstand der Bundes­ärzte­kammer gewählt. Welches sind Ihre Ziele in diesem Amt? .

Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundes­ärzte­kammer: „Es fehlt eine Liste für die Kitteltasche“

17.08.2015
Mehr Transparenz und klare Regeln für Kooperationen: Die Bundes­ärzte­kammer begrüßt viele der Änderungen im Kabinettsentwurf zum Korruptionsgesetz im Gesundheitswesen. Die mediale Aufmerksamkeit zum Anti-Korruptionsgesetz liegt vor allem auf den Ärzten, dabei soll es für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen gelten. Für wie viel Ärger sorgt dieser... .

Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Dietrich Munz, Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer: „Der Blickwinkel ist ein anderer“

20.07.2015
Der neue Präsident über die Auswirkungen des Versorgungsstärkungsgesetzes auf die Psychotherapie, die gegenwärtigen Überlegungen zur Direktausbildung und warum die Gleichberechtigung mit Ärzten wichtig ist. Herr Dr. Munz, das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz macht erstmalig Vorgaben zur Reform der psychotherapeutischen Versorgung. So sollen künftig... .

Dr. med. Christian Klepzig, niedergelassener Diabetologe: „Patientinnen mit Typ-2-Diabetes haben oft Schuldgefühle“

12.06.2015
Christian Klepzig war beim „BundesKongress GenderGesundheit“ – und kann dem Thema Gender und Diabetes viele praxisnahe Aspekte abgewinnen. Herr Dr. Klepzig, viele können den Begriff Gender nicht leiden. Können Sie das nachvollziehen? Christian Klepzig: Manche Begriffe sind negativ besetzt, weil sie einmal zu stereotyp durchdekliniert wurden. Dann... .

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