Perspektiven der Kardiologie 2/2015

Freitag, 18. September 2015

Editorial

Zylka-Menhorn, Vera
Der Begriff der personalisierten oder individualisierten Medizin beschreibt ein Konzept, bei dem durch Einsatz molekularbiologischer Methoden Krankheitsursachen bis hin zur molekularen Ebene erfasst und dafür zielgerichtete Therapien entwickelt...

Kampagne: Klug entscheiden – Auf dem Weg zu . . . „klugen Entscheidungen“

Hasenfuß, Gerd; Werdan, Karl; Szecsenyi, Joachim; Kuck, Karl-Heinz; Baldus, Stephan
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin erarbeiten zusammen evidenzbasierte Empfehlungen, um eine Unter- und Überversorgung der Patienten zu vermeiden. Ein wesentliches Ziel der Deutschen...

Molekulare Prinzipien in der Kardiologie: Die Basis für zukünftige Behandlungsansätze

Konradi, Jürgen; Baldus, Stephan; Pfister, Roman
Molekulare Erkenntnisse am Beispiel von Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind unverändert die führende Todesursache in westlichen Ländern. So ist die Herzinsuffizienz in Deutschland die häufigste Ursache für...

Umweltmedizin: Feinstaub – Angriff auf das Myokard

Peters, Annette
Funktionelle Auswirkungen von Feinstaubemissionen treten bereits unterhalb der gegenwärtigen Grenzwerte auf. Feinstaub ist eine ubiquitäre Umweltbelastung im städtischen Umfeld, die durch lokale Quellen und regionale Transportphänomene auftritt....

Supraventrikuläre Tachykardien: In der Regel gutartig

Leitz, Patrick; Dechering, Dirk; Kirchhof, Paulus; Eckardt, Lars
Die Katheterablation bietet eine kurative Behandlungsoption mit geringen Risiken für den Patienten. Ihre Durchführung kann – in erfahrenen Zentren – großzügig empfohlen werden. Den Grundstein für unser heutiges Verständnis supraventrikulärer...

Pulmonale Hypertonie: Funktion des rechten Herzens beeinflusst Prognose

Grünig, Ekkehard; Benjamin, Nicola
Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Rechtsherzinsuffizienz bei der pulmonalen Hypertonie haben sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert. Der Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie, PH) ist eine chronische Erkrankung, die...

Myokarditis: Meist mit Defektheilung

Tschöpe, Carsten; Kühl, Uwe
Neben EKG, Labor, Ultraschall und MRT ist zur definitiven Sicherung der Diagnose bei schwereren Verlaufsformen eine Herzmuskelbiopsie erforderlich. Myokarditiden sind entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels mit vielfältigen infektiösen und...

Arteriosklerose: Adipöse Kinder weisen Gefäßveränderungen auf

Erbs, Sandra
Da die Inzidenz kardiovaskulärer Komorbiditäten „vorverlegt“ wird, sollten effiziente Strategien der Primär- und Sekundärprävention bereits in früher Kindheit etabliert werden. Adipositas und Übergewicht stellen eine immense sozioökonomische...

Kardiovaskuläre Prophylaxe: Wenn man Surrogatmarker „therapiert“

Erdmann, Erland
Surrogate können ein nützliches Werkzeug zur Risikoeinschätzung oder Verlaufskontrolle sein. Jedoch bilden sie das Ausmaß eines Therapieerfolgs nur unvollständig ab. Beispiele aus der kardiovaskulären Prophylaxe. Das Ziel jeder prophylaktischen...

Gesundheit am Arbeitsplatz: Wie Stress im Beruf das Herz schädigt

Ladwig, Karl-Heinz; Lukaschek, Karoline; Baumert
Psychomentale Stressbelastung, Mobbing, Unsicherheit des Arbeitsplatzes und Überforderung durch Mehrarbeit sind Risikofaktoren für das Auftreten von Koronarer Herzkrankheit. Rund 42,7 Millionen Erwerbstätige in Deutschland verbringen die aktivste...

Schlaganfall-Prophylaxe mit VKA: Register zeigt Schwächen

Das GARFIELD-AF-Register beleuchtet die Versorgungssituation bei der Schlaganfall-Prophylaxe von Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern. Die meisten Patienten werden mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) antikoaguliert. „Ein wichtiges...

ESC-Update zur Herzinsuffizienz: Betablocker und Ivabradin

Zu den noch unzureichend adressierten Problemen, die es im Management von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu optimieren gilt, gehört nach einem Kranken­haus­auf­enthalt die Schnittstelle zwischen dem stationären und ambulanten Sektor. Bei...

Risikofaktor Zeitumstellung: Extrasystolen vorbeugen

Die Umstellung der Zeit von Sommer- auf Winterzeit hält auch den Herzrhythmus auf Trab. Bereits seit der Einführung der Sommerzeit 1980 wird über ihre Sinnhaftigkeit und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit diskutiert. Die DAK-Gesundheit liefert mit...

Sichere und einfache Antikoagulation: Neuer Faktor-Xa-Inhibitor

Seit Juni 2015 ist mit Edoxaban ein weiterer Vertreter der Substanzklasse der NOAKs in Deutschland zugelassen. Edoxaban ist indiziert zur Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern und zur Behandlung und...

Gerinnungshemmer Dabigatran: Antidot hebt Wirkung auf

Erste Zwischenergebnisse der Phase-3-Patientenstudie RE-VERSE AD zeigten, dass Idarucizumab in einer Dosis von fünf Gramm die Dabigatran-induzierte Gerinnungshemmung mit sofortiger Wirkung aufhob. Es kam zu keinen sicherheitsrelevanten Ereignissen....

Empfehlung des CHMP: Zulassung von Alirocumab

Sanofi und Regeneron Pharmaceuticals, Inc. gaben vor kurzem bekannt, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine Empfehlung zur Erteilung der Zulassung für Alirocumab beschlossen hat, die die...

IMPROVE-IT-Studie: Lipide: „The lower the better“

Gemäß der aktuellen europäischen Leitlinie zur Lipidtherapie sollte der LDL-Cholesterin-Wert bei sehr hohem kardiovaskulärem Risiko (u.a. dokumentierte KHK, Typ-2-Diabetes) unter 70 mg/dl gesenkt werden. Nach den Ergebnissen der kürzlich publizierten...

Teil Zwei der Phase-3-Studie ANNEXA-A: Antidot für Eliquis wirksam

Portola Pharmaceuticals, Bristol-Myers Squibb und Pfizer geben jetzt die vollständigen Ergebnisse des zweiten Teils der Phase-III-Studie ANNEXA-A (Andexanet Alfa a Novel Antidote to the Anticoagulant Effects of FXa Inhibitors – Apixaban)...

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