Inhaltsverzeichnis

Dtsch Arztebl 2016; 113(37)
Perspektiven der Neurologie 2/2016

Editorial

Zylka-Menhorn, Vera
Die Neurologie hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten von einer diagnostischen Disziplin zu einer tragenden Säule der Patientenversorgung entwickelt – und ist mit einem jährlichen Zuwachs von circa sechs Prozent, so die Deutsche Gesellschaft...

Morbus Parkinson: Ist mein Patient noch fahrtüchtig?

Buhmann, Carsten
Parkinson-Patienten verschulden häufiger Unfälle als Personen vergleichbaren Alters. Für den Arzt ist die Beratung hinsichtlich der Fahreignung schwer, da es keine standardisierte prädiktive Testbatterie gibt. Etwa 60 Prozent der Parkinson-Patienten...

Idiopathisches Parkinson-Syndrom: Fallstricke der Therapie

Herting, Birgit; Reichmann, Heinz
Die Therapie des IPS sollte rechtzeitig, altersgerecht und effizient beginnen. Je nach Alter, Erkrankungsdauer und sozialer Situation sind unterschiedliche Therapieziele relevant. In der vorhergehenden Ausgabe der Perspektiven der Neurologie sind die...

Chronisch Traumatische Enzephalopathie: Wie Sportverletzungen das Gehirn schädigen können

Gänsslen, Axel; Krutsch, Werner; Schmehl, Ingo; Rickels, Eckhard
Mehrfache leichte SHT, Gehirnerschütterungen und subklinische Hirntraumata können zu progressiven neurodegenerativen Veränderungen im Gehirn führen. Sie treten nach einer Latenz von 10 bis 20 Jahren auf. Ihr klinisches Bild ist variabel. In den...

Forschung: Tiefe Hirnstimulation – Methodische Umbrüche

Horn, Andreas; Neumann, Wolf-Julian; Kühn, Andrea A.
Der Mix aus neuartigem Elektrodendesign, Computersimulationen, non-invasiven Bildgebungsverfahren und veränderten Stimulationstechniken wird die Therapie von Parkinson-Patienten individualisieren. Die tiefe Hirnstimulation (THS) stellt eine...

Arzneimittelsicherheit: Interaktionen der Triptane

Petri, Holger
Die Wirkstoffe zur Akutbehandlung der Migräne und des Cluster-Kopfschmerzes stimulieren selektiv die Serotoninrezeptoren des Subtyps 5-HT1B/1D/1F Mit Ausnahme von Naratriptan werden die Triptane hauptsächlich entweder über ein...

Alzheimer-Risikofaktor ApoE-E4: Hat der Cholesterinspiegel Einfluss auf die Kognition?

Mons, Ute; Perna, Laura; Brenner, Hermann
Aktuelle Befunde weisen auf eine Gen-Lebensstil-Interaktion bei der Entstehung von Demenzerkrankungen hin: Das bei ApoE-e4-Trägern erhöhte genetische Risiko für kognitive Einschränkungen könnte durch einen gesunden Lebensstil gesenkt werden. Der...

Akuter Schlaganfall: Wenn Troponin erhöht ist

Nolte, Christian; Endres, Matthias; Scheitz, Jan-Friedrich
Derzeit ist unklar, wie viel Schlaganfallpatienten mit hohen cTroponin-Werten eine relevante Koronarsklerose aufweisen. Tipps zur Differentialdiagnose. Bei Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall und Troponin-Erhöhung liegt bei circa jedem...

Therapiemanagement bei MS: Realistisches Therapieziel

Bestmögliche Freiheit von klinischer und messbarer Krankheitsaktivität lautet das übergeordnete Ziel in der Behandlung von Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Eine frühzeitige und an die Krankheitsaktivität der...

Chronischer Rückenschmerz: Targin: erste Ergebnisse

Unter Alltagsbedingungen und strengen Response-Kriterien ist die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin) zur Behandlung chronischer Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente im Vergleich zu Tapentadol klinisch...

Schubförmige Multiple Sklerose: Zinbryta zugelassen

Seit Juli 2016 steht mit Daclizumab eine neue Behandlungsoption für die Therapie erwachsener Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) zur Verfügung. Der Wirkstoff reguliert das Entzündungsgeschehen bei MS ohne eine breite Depletion des...

Restless Legs Syndrom: Zweite Chance für Betroffene

Das Restless Legs Syndrom (RLS) gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Neben den Parästhesien der Beine sowie dem Bewegungsdrang sind insbesondere die Folgeerscheinungen eine große Belastung für die Betroffenen: Schlafstörungen,...

Multiple Sklerose (MS): Frei von Krankheitsaktivität

Patienten mit hochaktiver schubförmig remittierender MS können von Natalizumab (Tysabri) profitieren. So verringerte es vs. Placebo die jährliche Schubrate um 68 %, den Behinderungsprogress um 54 % und Kontrastmittel aufnehmende Läsionen um 92 % (je...

Moderne Therapeutika: Positive Langzeitdaten

Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) geht es nicht nur darum, akute Krankheitsschübe und die Behinderungsprogression zu verhindern. Die Therapie sollte auch darauf abzielen, den sogenannten verborgenen Symptomen der Erkrankung wie...

Sozialer Vorteil mit Buccolam: Midazolam bei Krampfanfall

Ein länger andauernder pädiatrischer Krampfanfall (prolonged acute convulsive seizure, PACS), sollte nach fünf Minuten medikamentös unterbrochen werden. Das war die übereinstimmende Meinung der Experten bei einem von Shire unterstützten Symposium im...

Positive Ergebnisse: Rivaroxaban überzeugt

Rivaroxaban (Xarelto) ist zur Prophylaxe arterieller und venöser Thromboembolien in mehr Indikationen als jedes andere NOAK zugelassen und hat das umfassendste Studienprogramm absolviert. „Jedoch sind die Ergebnisse aus klinischen Studien nicht...
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