Inhaltsverzeichnis

Dtsch Arztebl 2016; 113(41)
Perspektiven der Kardiologie 2/2016

Editorial

Zylka-Menhorn, Vera
Ein Drittel der Patienten im arbeitsfähigen Alter, die sich nach einem akuten Koronarsyndrom in einem Herz-Rehabilitationsprogramm befinden, leiden an leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Das zeigt eine Studie, die kürzlich auf dem Europäischen...

Akutes Koronarsyndrom: Wie geht es nach der Akutphase weiter?

Mause, Sebastian F.; Marx, Nikolaus
Entscheidenden Einfluss auf die Prognose dieser Hochrisikopatienten hat die multimodale Risikoreduktion in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Kardiologen, Allgemeinmedizinern, Internisten und/oder Hausärzten. Die Behandlungsstrategien in der...

BNP und NT-proBNP: Zwei kardiale Marker werden „erwachsen“

Luchner, Andreas; Birner, Christoph; Laufs, Ulrich
Die B-Typ-natriuretischen Peptide haben sich in der Notfalldiagnostik der Herzinsuffizienz etabliert. Sie sind außerdem starke Risikoprädiktoren. Die B-Typ-natriuretischen Peptide BNP und NT-proBNP haben sich in den letzten Jahren zunehmend in der...

Postreanimationstherapie: Klare neue Strategien, aber noch offene Fragen

Drinhaus, Hendrik; Stratogianni, Angeliki; Schick, Volker; Annecke, Thorsten; Böttiger, Bernd W.; Padosch, Stephan A.
Basis der aktuellen Behandlung von Patienten nach erfolgreicher kardiopulmonaler Reanimation sind das Temperaturmanagement, die Vermeidung von Hyperoxie/Hypokapnie sowie die zügige Koronarintervention. Jährlich werden in Europa Hunderttausende...

Kardiale Magnetresonanztomographie: Ist Gadolinium mit Risiken für die Patienten behaftet?

Kelle, Sebastian; Steen, Henning
Das MRT ist eine wesentliche Stütze der kardiologischen Diagnostik. Nach Hinweisen, dass gadoliniumhaltige Kontrastmittel nach mehrmaligen Untersuchungen zu Ablagerungen im Gehirn führen könnten, wird ihr Einsatz jedoch hinterfragt. Eine...

Fortgeschrittene Herzinsuffizienz: Dauerhafte linksventrikuläre Unterstützung statt Organ

Lenzen-Schulte, Martina
Immer mehr Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz können als Ersatz für eine Transplantation mit einem mechanischen Unterstützungssystem versorgt werden. Für Patienten mit einer schweren Herzinsuffizienz war die Herztransplantation lange...

Bewegungstherapie und Patientenschulung: Nicht genügend eingesetzt

Schubmann, Rainer
Die zahlreichen Möglichkeiten der Rehabilitation bei chronischer Herzinsuffizienz sowie weitergehender Nachsorgekonzepte werden bei Weitem nicht ausgeschöpft, obwohl ihre Effektivität zum wohl des Patienten bewiesen ist. Die Anzahl der Patienten, die...

Chest pain Units: Erste Erfahrungen

Münzel, Thomas; Perings, Stefan; Post, Felix
Durch die Einführung der CPUs in Deutschland konnte die Versorgung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom deutlich verbessert werden. Die Chest Pain Unit (CPU) ist eine noch relativ junge Versorgungsstruktur, die seit 2008 durch die Deutsche...

Laienreanimation: Prüfen, Rufen, Drücken

Zylka-Menhorn, Vera
Startschuss für das „Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung“ − Welt­gesund­heits­organi­sation unterstützt Kampagne „Kids Save Lives“. Mehr als 50 000 Menschen in Deutschland erleiden pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand – zu Hause, am...

Chronische Herzinsuffizienz: Viel Zustimmung für Entresto

Seit Januar 2016 steht in Deutschland das Herzmedikament Entresto (Sacubitril/Valsartan) zur Behandlung erwachsener Patienten mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion zur Verfügung. Bereits wenige Monate...

Riociguat bei PAH und CTEPH: Auch langfristig wirksam

Riociguat (Adempas) ist der erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, die die lösliche Guanylatcyclase (sGC) stimuliert. Die sGC ist ein im Herz-Kreislauf-System weit verbreitetes Enzym, das die Synthese von zyklischem Guanosinmonophospat (cGMP)...

Lebensqualität bei Angina pectoris: Verbesserung mit Ranolazin

Die stabile Angina pectoris (AP) ist eine häufige Manifestation der chronisch ischämischen Herzkrankheit. Ziel einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie ist die Linderung der ischämischen Symptome und die Vermeidung kardiovaskulärer...

Eisenmangel bei Herzinsuffizienz: Leitlinien empfehlen ferinject

Das Update 2016 der Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zur Diagnose und Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz (ESC-Leitlinien) empfiehlt ferinject (Eisencarboxymaltose) zur Behandlung eines Eisenmangels bei Patienten...

Mitralklappeninsuffizienz: Offenen Eingriff vermeiden

Die Mitralklappeninsuffizienz ist die zweithäufigste operationsbedürftige Herzklappenerkrankung. Die isolierte Mitralklappenchirurgie wird von den ESC-Leitlinien in bestimmten Fällen infrage gestellt – etwa bei schwerer MI mit stark reduzierter...

Triveram bei Hypertonie: Drei Wirkstoffe, eine Tablette

In Deutschland leben rund 19 Millionen Hypertoniker. Von diesen weisen rund 60 Prozent zusätzlich eine Hypercholesterinämie auf, durch die sich das kardiovaskuläre Risiko verdoppelt. Entsprechend benötigen diese Patienten sowohl effektive...

Weltweites Studienprogramm: Fokus Renale Denervierung

Mit SPYRAL HTN startete Medtronic im April ein weltweites Studienprogramm zur klinischen Prüfung der renalen Denervierung (RDN) bei unkontrollierter Hypertonie. Zunächst sollen die Studien SPYRAL HTN-OFF MED und -ON MED das RDN-Potenzial korrekt...
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