Inhaltsverzeichnis

Dtsch Arztebl 2017; 114(13)
Perspektiven der Kardiologie 1/2017

Editorial

Zylka-Menhorn, Vera
Unter den vielfältigen Formen von Herzrhythmusstörungen ist das Vorhofflimmern die häufigste. Rund 1 % der Bevölkerung ist von dieser supraventrikulären Rhythmusstörung betroffen, heißt es im „Deutschen Herzbericht 2016“. Aufgrund der zunehmenden...

Pulmonale Hypertonie: Was ist neu?

Opitz, Christian
Die klinische Klassifikation der PH wurde aktualisiert. Die Zunahme der Therapieoptionen hat die Behandlung erfolgreicher, aber auch komplexer werden lassen. Die pulmonale Hypertonie (PH) ist durch den Anstieg des (invasiv bestimmten) mittleren...

Antihypertensive Therapie (1): Frischer Blick auf die Daten

Eschenhagen, Thomas
Die dauerhafte Senkung des Blutdrucks ist für den Patienten wichtiger als die Wahl des dafür geeigneten Medikaments. Die Blutdrucktherapie in Deutschland hat sich verbessert: Lagen die Verordnungszahlen für Antihypertensiva 1995 bei 5 Milliarden...

Antihypertensive Therapie (2): Welche Substanz für welchen Patienten?

Eschenhagen, Thomas
Spezielle Aspekte der antihypertensiven Therapie im Hinblick auf die fünf wichtigsten Wirkstoffklassen: Diuretika, ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumantagonisten und Betablocker. Derzeit gibt es keinen überzeugenden Beleg dafür, dass bestimmte...

Vorhofflimmern: Interdisziplinäre und patientenzentrierte Therapie

Deneke, Thomas; Eckardt, Lars; Piorkowski, Christopher
Die aktualisierten ESC-Leitlinien zum Management von Vorhofflimmern betonen die Bedeutung der Schlaganfallprävention sowie die Implementierung eines integrierten Versorgungsansatzes. Die im August 2016 vorgestellte Leitlinie der Europäischen...

Nichtsteroidale Antiphlogistika: Risiko erneut bestätigt

Meyer, Rüdiger
Die Einnahme von nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) war in einer Fall­kontroll­studie im European Heart Journal – Cardiovascular Pharmacotherapy (2017; 3: 100–107) mit einem erhöhten Risiko auf einen plötzlichen Herzstillstand assoziiert. Die...

Koronare Herzerkrankung: Amyloid-beta – Option als Biomarker für die Kardiologie

Stellos, Konstantinos
Amyloid-beta 40 birgt als prognostischer Marker großes Potenzial für die Behandlung von KHK-Patienten und zugleich für die Vorbeugung. Die Aufklärung neuer, mit der koronaren Herzerkrankung (KHK) assoziierter biologischer Signalwege erlaubt nicht nur...

PCSK9-Inhibitoren: Evolocumab überzeugt

Meyer, Rüdiger
Die Behandlung mit dem PCSK9-Inhibitor Evolocumab hat in einer randomisierten klinischen Endpunktstudie bereits nach einem Jahr die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse von Hoch-Risiko-Patienten signifikant gesenkt, ohne dass es bisher zu dem...

Kardiopulmonale Reanimation: Professionelle Hilfe an Bord

Hinkelbein, Jochen
Eine neue S2e-Leitlinie gibt Ärzten auf Flugreisen Hinweise, wie Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand im Optimalfall zu versorgen sind. Weltweit reisen pro Jahr in etwa drei Milliarden Menschen mit Flugzeugen (1, 2, 3, 4). Wenngleich Fliegen sehr...

Umweltmedizin: Feinstaubfolgen für das transplantierte Herz

Bara, Christoph; Böthig, Dietmar; Haverich, Axel
Veränderungen an den Koronarien zählen zu den häufigsten Todesursachen nach einer Herztransplantation. Feinstaubbelastung erhöht das Risiko. Veränderungen in den Koronararterien nach Herztransplantation (HTx) sind sehr verbreitet. Bereits nach 1 Jahr...

Arterielle Hypertonie: Direkter Draht zum Experten

Grätzel, Philipp
Neuer Ansatz für das Telemonitoring bei arterieller Hypertonie: Das europäische EUSTAR-Register soll klären, ob Behandlungsergebnisse verbessert, stationäre Aufenthalte vermieden oder reduziert werden können. Alle Welt redet über das digitale...

Interdisziplinäres Herzinsuffizienzzentrum: Erste Erfahrungen mit einer neuen Versorgungsstruktur

Aßmus, Birgit; Popov, Aron-Frederik; Moritz, Anton; Fichtlscherer, Stephan; Zeiher, Andreas M.
Seit mehr als 2 Jahren ist am Universitätsklinikum Frankfurt/Main ein interdisziplinäres Zentrum zur fachübergreifenden Behandlung von schwerst herzinsuffizienten Patienten in Betrieb. Etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer...

Hohe Adhärenz und Persistenz: Therapie mit Apixaban

Ein aktuelles Update der Adhärenz-Studie AEGEAN weist anhaltend hohe Adhärenz- und Persistenzraten für die Therapie mit Apixaban bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) nach. Mit einer Adhärenz von rund 90 Prozent und einer Persistenz...

Kombination der Wirkstoffe: Hilfe bei PH und PAH

Im Durchschnitt vergehen 2,8 Jahre, bis die korrekte Diagnose pulmonale Hypertonie (PH) gestellt wird. Noch vor wenig mehr als 10 Jahren gab es bei der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) – einer speziellen Form der PH – kaum Hilfe. Heute stehen...

Moderne Antikoagulation: Blickpunkt Edoxaban

Die European Society of Cardiology (ESC) untermauert in ihren aktuellen Leitlinien den Stellenwert der NOAKs (Nicht-VKA orale Antikoagulanzien) in der Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien (SEE) bei Patienten mit nicht-valvulärem...

Schwere Aortenklappenstenose: Neues Tavi-System

Medtronic plc gab heute bekannt, dass die CoreValve Evolut R 34-mm-Klappe – das derzeitig größte verfügbare Transkatheter-Aortenklappenersatz-System (TAVI-System) – die CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) erhalten hat und nun auch auf dem...

Hypertonie, KHK, Herzinsuffizienz: Risikoabhängige Therapie

Gerade für neudiagnostizierte Hypertoniker ist eine effektive Zielwerterreichung essenziell. Deshalb empfiehlt sich von Beginn an ein First-line-Präparat wie Viacoram, das mit Perindopril und Amlodipin in einer optimalen Einstiegsdosis zwei über 24 h...

Ergebnisse der EFFECT-HF-Studie: ferinject – positiver Effekt

Die neue EFFECT-HF-Studie untersuchte die Auswirkungen der intravenösen Therapie mit ferinject (Eisencarboxylmaltose) auf die körperliche Leistungsfähigkeit symptomatischer Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel im Vergleich zur...

Ischämische Beschwerden: Therapie mit Ranolazin

Wenn ein Patient unter wiederkehrenden ischämischen Beschwerden leidet, sollte die medikamentöse Therapie überprüft und optimiert werden. Wichtig ist dafür, das Beschwerdebild zu erfassen und zu monitoren. In vielen Fällen reicht die konventionelle,...

Gerinnungs-Selbstmanagement: CoaguCheck INRange

Am 1. November 2016 führt Roche Diagnostics ein neues Patientensystem für das Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) in Deutschland ein. Mit dem CoaguChek INRange System können Patienten jetzt noch komfortabler ihren INR-/%Quickwert ermitteln und ihre...
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