ArchivRechercheNachholbedarf bei der Schmerztherapie

POLITIK: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Nachholbedarf bei der Schmerztherapie

Dtsch Arztebl 1998; 95(13): A-722 / B-624 / C-568

GV

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS MAINZ. Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz und die Techniker Krankenkasse (TK) haben eine Initiative gestartet, um Ärzte und Patienten über anerkannte Verfahren der Schmerztherapie zu informieren.
Ein Leitfaden "Schmerztherapie bei Tumorpatienten", den die Kammer gemeinsam mit dem rheinlandpfälzischen Ge­sund­heits­mi­nis­terium herausgegeben hat, verzeichnet unter anderem ein landesweites Netzwerk von Schmerzspezialisten. Dort können sich Ärzte beraten lassen. Die TK informiert Patienten in einer Broschürenreihe über den Umgang mit Rücken-, Kopf- oder Tumorschmerz.
Dr. med. Franz-Josef Tentrup vom Herz-Jesu-Krankenhaus in Trier schätzt, daß es in Rheinland-Pfalz zwischen 30 000 und 40 000 "Schmerzpatienten" gibt. Bei diesen Patienten komme es darauf an, innerhalb der ersten sechs Monate ein Behandlungsschema zu finden, ehe sich das zentrale Nervensystem umorganisieren könne. Dr. med. Martin Weber vom Tumorzentrum der Universitätsklinik in Mainz wies darauf hin, daß von rund 10 000 Patienten, die in Rheinland-Pfalz jährlich an Krebs sterben, rund 3 500 unter starken bis stärksten Schmerzen litten. GV
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige