ArchivRechercheAllenfalls Nischenanwendung
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Die vorliegende kritische Literaturrecherche zeigt, dass eine im DRG-System extrem gut honorierte Methode fragwürdig ist, und damit deren teure Finanzierung. Die Honorierung erfolgt zudem ohne Nachweis des Erfolgs und regt natürlich die Nachfrage an. Nach unseren jahrzehntelangen Erfahrungen hängt eine langfristige Heilung – nicht eine kurzfristig erzeugte Granulation – fast ausschließlich von den lokalen Durchblutungsverhältnissen ab. Für deren Verbesserung ist in erster Linie zu sorgen. Danach ist es wenig relevant, welche Methode des Defektverschlusses oder der Verbandstechnik zur Sekundärheilung man benutzt, solange die richtigen Prinzipien für Transplantate oder der feuchten Wundheilung beachtet werden. Meines Erachtens könnte es für die Vakuumversiegelung allenfalls eine Nischenanwendung ohne Vergütungsanreize geben.

DOI: 10.3238/arztebl.2012.0112c

Prof. Dr. med. Helmut Breuninger

Arzt für Chirurgie und Dermatologie und Phlebologie

Universitäts-Hautklinik Tübingen, Operative Dermatologie

helmut.breuninger@med.uni-tuebingen.de

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Peinemann F, Sauerland S: Negative pressure wound therapy – systematic review of randomized controlled trials. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(22): 381–9.
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1.Peinemann F, Sauerland S: Negative pressure wound therapy – systematic review of randomized controlled trials. Dtsch Arztebl Int 2011; 108(22): 381–9.
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