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Pflegeversicherung: Eilverfahren wurde vereinfacht

Dtsch Arztebl 1999; 96(16): A-1036 / B-863 / C-807

MDK-SH

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LNSLNS LÜBECK. In Absprache mit den Pflegekassen und -verbänden wurde das Eilverfahren zur Bewilligung von Leistungen der Pflegeversicherung nochmals vereinfacht. Der Medizinische Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) erstellt binnen einer Frist von 48 Stunden (vorläufige) Stellungnahmen bei ambulanten und stationären Eilfällen. Dieses Verfahren kann von Krankenhäusern und Pflegekassen für besondere Fälle wahrgenommen werden. Damit ist die nahtlose Pflegeversorgung bei anstehender Verlegung vom Krankenhaus in das Pflegeheim oder in die eigene Wohnung abgesichert.
Das Eilverfahren kann in Anspruch genommen werden für Versicherte, bei denen vor Krankenhausentlassung in ein Alten- oder Pflegeheim oder eine Kurzzeitpflegeeinrichtung eine (vorläufige) Pflegestufe ermittelt werden muß, oder für Versicherte, bei denen vor Krankenhausentlassung in den Wohnbereich eine Pflegestufe ermittelt werden muß oder bei denen aus anderen Gründen die sofortige Gewährung von Pflegesach- oder Kombileistungen erforderlich ist.
Voraussetzung für den "Eilfall" ist ferner, daß dauerhafte Pflegebedürftigkeit und mindestens Pflegestufe I zu erwarten ist. Der "ambulante" Eilfall kann nur bearbeitet werden, wenn ein Antrag auf Kombi- oder Sachleistung (Pflege durch einen professionellen Pflegedienst) vorliegt. MDK-SH
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