ArchivRechercheFunktionelle Körperbeschwerden

MEDIZIN: Klinische Leitlinie

Funktionelle Körperbeschwerden

Functional somatic symptoms

Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 553-60; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0553

Roenneberg, Casper; Sattel, Heribert; Schaefert, Rainer; Henningsen, Peter; Hausteiner-Wiehle, Constanze

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Hintergrund: Etwa 10 % der Allgemeinbevölkerung und rund ein Drittel der erwachsenen Patienten in klinischen Populationen weisen funktionelle Körperbeschwerden auf. Sie sind vielgestaltig, verlaufen oft chronisch, beeinträchtigen Lebensqualität und Leistungsfähigkeit und sind kostenintensiv.

Methode: Die Leitliniengruppe (32 Fachgesellschaften, zwei Patientenvertretungen) analysierte nach systematischer Literaturrecherche 3 795 neue Originalarbeiten und 3 345 Übersichtsarbeiten mit dem Ziel, praxisnahe, empirisch begründete Empfehlungen in anwenderfreundlicher Form zu formulieren.

Ergebnis: Aufgrund des unterschiedlichen Verlaufs und Schweregrads werden drei Behandlungsphasen unterschieden. Bei Frühkontakten liegt der Schwerpunkt auf einer Basisdiagnostik mit Beratung und Beruhigung. Bei persistierenden, belastenden Beschwerden werden eine erweiterte, gleichzeitige und gleichwertige Diagnostik körperlicher und psychosozialer Aspekte sowie ein therapeutischer Fokus auf Information und Selbsthilfe empfohlen. Bei schwereren Verläufen umfasst eine multimodale Behandlung zusätzliche, auch (körper-)psychotherapeutische und sozialmedizinische Elemente. Über die verschiedenen Fachrichtungen, Versorgungsstufen und Störungsbilder hinweg sind eine professionell-empathische Haltung, eine reflektierte Kommunikation und Information, ein sorgfältiger, zurückhaltender Umgang mit Diagnostik und eine gute interdisziplinäre Kooperation sowie vor allem aktive und auf Selbstwirksamkeit zielende Interventionen meist wirksamer als passive und organbezogene Maßnahmen.

Schlussfolgerung: Der Schwerpunkt bei Diagnostik und Therapie basiert auf Kommunikation, biopsychosozialen Krankheitskonzepten, Selbstwirksamkeit und interdisziplinärem Management. Dies ermöglicht eine sichere und effiziente Patientenversorgung von der Erstvorstellung an, auch wenn initial eine Beschwerdezuordnung noch nicht eindeutig möglich ist.

LNSLNS

Nach Ablauf der Gültigkeit der S3-Leitlinie „Umgang mit Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden“ (1, 2) im März 2017 wurde diese unter Federführung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM) und der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) gemäß den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) von November 2016 bis Juli 2018 aktualisiert und im Hinblick auf anwenderfreundliche Sprache und Praxisrelevanz grundlegend überarbeitet. Die Langfassung und der Leitlinienreport sind auf der AWMF-Webseite frei zugänglich (3). Die Patientenleitlinie wird derzeit überarbeitet.

Charakterisierung des Störungsbildes

Der Begriff „funktionelle Körperbeschwerden“ bezeichnet ein breites Spektrum an Beschwerdebildern sehr unterschiedlicher Schweregrade (46):

  • Anhaltende unspezifische Beschwerden, die zu einem Arztbesuch veranlassen, aber ohne Einordnung als Krankheit bleiben („medically unexplained symptoms“ oder „persistent physical symptoms“). Sie können dennoch die Funktionsfähigkeit erkennbar beeinträchtigen.
  • Definierte, über einen längeren Zeitraum bestehende Symptomcluster im Sinne funktioneller somatischer Syndrome (wie Fibromyalgie- oder Reizdarm-Syndrom), die meistens mit relevanten Einschränkungen der Funktionsfähigkeit einhergehen.
  • Kriteriengemäß ausgeprägte (multi-)somatoforme Störungen und die neu definierten somatischen Belastungsstörungen, die notwendigerweise eine erhebliche Beeinträchtigung des Funktionsniveaus voraussetzen und zusätzlich mit psychobehaviouralen Symptomen einhergehen.

Funktionelle Körperbeschwerden, wie oben umrissen, sind abzugrenzen von vorübergehenden Befindlichkeitsstörungen, die häufig im Alltag vorkommen, nur selten zu einem Arztbesuch führen und die Funktionsfähigkeit allenfalls kurzfristig und geringfügig beeinträchtigen. Sie haben keinen Krankheitswert.

In der Allgemeinbevölkerung kommen funktionelle Körperbeschwerden mit etwa 10 % häufig vor (e1). In medizinischen Kontexten werden Häufigkeiten zwischen 20 % und 50 % in Hausarztpraxen und zwischen 25 % und 66 % in spezielleren Kontexten (zum Beispiel Rheumatologie, Schmerzmedizin, Gynäkologie) erreicht (e2e5). Funktionelle Körperbeschwerden sind nicht selten selbstlimitierend (e6, e7). Bei mindestens 20 %, eher 50 % der Patienten, die mehrere Körperbeschwerden aufweisen und die Kriterien einer „(Multi-)Somatoformen Störung“ oder eines „Bodily Distress Syndroms“ erfüllen, sind die Beschwerden anhaltend (e8e11). Im Verlauf berichten 50–75 % der Patienten über eine Besserung, bei 10–30 % kommt es zu einer Verschlechterung (e10e12). Die Lebenserwartung erscheint unbeeinträchtigt, abgesehen von einem erhöhten Suizidrisiko (e13e17): Passive Todeswünsche kommen bei etwa der Hälfte (56 %), konkrete Suizidgendanken bei bis zu einem Drittel (24–34 %) der Patienten mit funktionellen Störungen vor; 13–18 % haben in ihrem bisherigen Leben schon einen Suizidversuch unternommen (e13, e14). Die Komorbidität mit psychischen Erkrankungen (vor allem Angst, Depression) ist mit rund 50 % ebenso hoch wie die Überlappung funktioneller Syndrome untereinander (e18e28). Zudem können Menschen mit funktionellen Körperbeschwerden durchaus organische Befunde aufweisen, zum Beispiel als Normvarianten, Bagatellbefunde, Ausdruck zugrunde liegender funktioneller Organstörungen oder bei behandlungsbedürftigen komorbiden Erkrankungen beziehungsweise Differenzialdiagosen (46, e29, e30). Eine schnelle und eindeutige Zuordnung von Beschwerden als „funktionell“ ist daher selten möglich. Aktuelle Störungsmodelle gehen von einer multifaktoriellen Genese aus, bei der biologische, psychologische und soziokulturelle Faktoren prädisponierend, auslösend und aufrechterhaltend ineinandergreifen (Grafik 1) (46). Funktionelle Körperbeschwerden sind mit hohen Gesundheitskosten verbunden (e31e33).

Methodik

Die Revision wurde durch eine umfangreiche, repräsentative Leitliniengruppe (Beteiligung von 32 medizinischen und psychologischen Fachgesellschaften und zwei Patientenvertretungen) (eKasten 1) vorgenommen. Die Evidenzbasierung erfolgte auf der Grundlage einer aktualisierten systematischen Literaturrecherche, welche 3 795 klinische Studien, 3 345 systematische Reviews und alle relevanten Quell-Leitlinien identifizierte (eGrafik 1, eTabelle 1). Die Tabelle zeigt exemplarisch Ergebnisse ausgewählter Reviews zu Interventionen bei funktionellen Körperbeschwerden. Eine Steuerungsgruppe formulierte anschließend entlang der Vorgaben der AWMF und des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (e37, e38) 109 Empfehlungen, welche in einer Online-Delphirunde und einer Konsensuskonferenz unter Moderation der AWMF von den Mandatsträgern diskutiert, gegebenenfalls modifiziert und mit fast durchweg starkem Konsens verabschiedet wurden. Wegen des hohen Stellenwerts des bei dieser Leitlinie besonders breiten und hohen Expertenkonsens einerseits und der heterogenen Evidenzlage andererseits wurden alle Empfehlungen als „Klinische Konsenspunkte (KKP)“ ausgeführt, durchgängig mit der Empfehlungsstärke „Empfehlung“ (e34e36) (eGrafik 2). Eine ausführliche Darstellung der angewandten Methoden findet sich in eKasten 2.

Diagnostik und Behandlung funktioneller Körperbeschwerden

Aufgrund des sehr unterschiedlichen Verlaufs und Schweregrads funktioneller Körperbeschwerden sind die Empfehlungen in drei Behandlungsphasen unterteilt (Grafik 2). Empfehlungen für die früheren Phasen behalten für schwerere Verläufe ihre Gültigkeit, werden bei diesen aber durch weitere Maßnahmen ergänzt (e39). Die Schweregradbeurteilung orientiert sich an Schutz- beziehungsweise Risikofaktoren für einen schwereren Verlauf („green/yellow/red flags“) (eKasten 3, Grafik 2) (1, 2, 46, e40, e41). Die Grundversorgung erfolgt durch den Hausarzt oder den somatischen Facharzt, der gegebenenfalls später die multimodale Behandlung koordiniert.

Die Leitlinie empfiehlt von Anfang an eine „Sowohl-als-auch-Perspektive“, in der systematisch sowohl auf somatische als auch auf psychosoziale Beschwerdeaspekte geachtet wird und die Grenzen zwischen allgemein- und fachärztlicher Versorgung sowie zwischen Organ- und Psychosozialer Medizin relativiert werden (46, e42e44). Unzweckmäßige, überflüssige oder obsolete medikamentöse und invasive Maßnahmen zeigt eKasten 4.

Initiale Grundversorgung

Die Empfehlungen der „initialen Grundversorgung“ (Grafik 2) raten zum frühzeitigen Inbetrachtziehen der Möglichkeit funktioneller Körperbeschwerden durch sorgfältiges Befragen und Untersuchen der Patienten (starker Konsens, Evidenzstärke: gering) (e45e53). Denn schon in dieser frühen Phase ermöglichen diagnostische Wachsamkeit und Zurückhaltung sowie empathisches Erklären und Beruhigen eine breite Differenzialdiagnose ohne Fixierung auf eine somatische Ursache, einen informierten und beruhigteren Umgang mit den Beschwerden, eine höhere Behandlungszufriedenheit – und haben positive Auswirkungen auf Verlauf und Prognose in Form einer Verbesserung der Beschwerden und einer geringeren Inanspruchnahme des Gesundheitssystems (Konsens) (e54).

Patienten werden nach ihren Hauptbeschwerden, aber auch nach weiteren Beschwerden oder Problemen befragt, außerdem danach, wie es ihnen mit ihren Beschwerden geht, wie sich die Beschwerden im Alltag auswirken und wie sie damit umgehen (starker Konsens) (46, 28, 29, e43, e55). Es wird eine sorgfältige, allgemeine körperliche Untersuchung durchgeführt, um gegebenenfalls Hinweise auf weitere Befunde und Einschränkungen zu erfassen (Konsens) (46, 28, 29, e52, e53). Sowohl während des Gesprächs als auch während der körperlichen Untersuchung wird auf das Patientenverhalten geachtet (zum Beispiel ängstliche Bewegungsvermeidung, dramatisierender Beschwerdeausdruck) (starker Konsens) (e56. e57). Weitere Diagnostik wird nach entängstigender Besprechung der (Vor-)Befunde systematisch, aber zurückhaltend durchgeführt (starker Konsens) (46, 28, 29, e58e60). Auf Basis aller erhobenen Informationen und Befunde werden Hinweise für abwendbar gefährliche Verläufe („red flags“) oder Risikofaktoren für einen chronischen Verlauf („yellow flags“) bewertet (starker Konsens) (eKasten 3).

Sind keine Warnsignale feststellbar, werden die Patienten beruhigt, ohne die Beschwerden zu verharmlosen oder zu negieren (starker Konsens) (46, 28, 29, e44, e47, e54, e61e64). Die Glaubwürdigkeit der Beschwerden und die Sorgfalt und Sicherheit der ärztlichen Einschätzung werden vermittelt, ohne dabei notwendigerweise bereits auf eine Diagnose zurückzugreifen (starker Konsens). Therapeutische Interventionen im Rahmen der initialen Grundversorgung beschränken sich in der Regel auf ermutigende Beratung zu allgemeinen Verhaltensweisen im Sinne eines gesunden, körperlich aktiven Lebensstils (starker Konsens) (47, 28, 29, e65) – idealerweise solche, mit denen die Betroffenen früher in vergleichbaren Situationen positive Erfahrungen gemacht haben. Zusätzlich wird bei Bedarf ein Wiedervorstellungstermin in zwei bis vier Wochen angeboten (starker Konsens) (e66e69), wobei betont wird, dass sich die Beschwerden wahrscheinlich bessern beziehungsweise zunächst kein Grund zur Sorge besteht, falls sie persistieren (abwartendes Offenhalten) (starker Konsens) (e70).

Erweiterte Grundversorgung

Die erweiterte Grundversorgung greift, wenn sich Patienten erneut vorstellen, weil ihre Beschwerden persistieren bzw. Lebensqualität und Leistunsfähigkeit beeinträchtigen. Sie findet überwiegend im Haus- oder somatischen Facharztsetting statt und wird in zwei Phasen unterteilt (Grafik 2):

  •  Simultandiagnostik: gleichzeitige und gleichwertige Erweiterung der körperlichen und psychosozialen Diagnostik (die bereits therapeutisch wirken kann);
  •  vom Erklärungsmodell zur Bewältigung: Zusammenführen der identifizierten Krankheitsfaktoren in ein individuelles Erklärungsmodell, von dem bewältigungsorientierte Therapiemaßnahmen abgeleitet werden.

Die erweiterte Grundversorgung braucht etwas Zeit, die angesichts der prognostischen Relevanz eines reflektierten Umgangs gut investiert ist (e47).

Simultandiagnostik

Ein etwas entschleunigtes, angepasstes Behandlungs-Setting kann erreicht werden durch eine Überprüfung von Praxisorganisation und Abrechnung auf Möglichkeiten, den Patienten mehr Zeit zu widmen; ein klares Setting mit festen, regelmäßigen, beschwerdeunabhängigen Terminen in ruhiger Atmosphäre – die Möglichkeiten der „Psychosomatischen Grundversorgung“ – und anderer spezieller Schulungen; ein bewusster Umgang mit diesen Patienten im ganzen Behandlungsteam (starker Konsens, Evidenzstärke: gering) (46, 28, 29, e71e80).

Aufmerksames Zuhören und Nachfragen, auch während körperlicher Untersuchungen, führen zu einer Festigung der Arzt-Patient-Beziehung und ermöglichen wertvolle anamnestische Informationen (starker Konsens) (e44, e66, e81, e82). Klinisch-körperliche Untersuchungen werden gegebenenfalls in regelmäßigen Abständen wiederholt, auch um Warnzeichen für körperliche Erkrankungen oder eventuelle Folgeschäden vorausgegangener Passivierung oder Fehlbehandlungen zu erkennen (starker Konsens) (46, 28, 29, e46). Wohlüberlegtes Untersuchen und Anordnen, Vorbesprechen von Untersuchungen (erwartbare Normalbefunde) und Besprechen von Befunden sind zentrale Aspekte einer systematischen, gestuften, nicht redundanten Diagnostik. Ziel ist, abwendbar gefährliche Verläufe auszuschließen und Handlungsbedarf zu erkennen – nicht aber unbedingt, für alle Beschwerden eindeutige Ursachen zu benennen (Konsens). Wiederholte, vor allem invasive technische Zusatzuntersuchungen sollen vermieden werden, wenn sie hauptsächlich der Beruhigung von Patient und/oder Arzt dienen (starker Konsens) (46, 28, 29, e83e85). Wenn Untersuchungen nicht notwendig sind, wird das den Patienten nachvollziehbar erklärt; notwendige Untersuchungen werden beruhigend ankündigt, gegebenenfalls mit einem Verweis auf die hohe Wahrscheinlichkeit eines altersentsprechenden Normalbefunds (starker Konsens) (46, 28, 29, e86, e87). Mitgebrachte frühere Befunde, Zufalls- oder Bagatellbefunde ohne weitere diagnostische oder therapeutische Bedeutung werden normalisierend, in laiengerechter, nicht-ängstigender Sprache und mithilfe von Informationsmaterial eingeordnet, gegebenenfalls mit zwischenzeitlichen „Bilanzierungsgesprächen“, die bisherige Untersuchungen zusammenfassen und bewerten (starker Konsens) (e88e90).

Die Simultandiagnostik endet mit einer Beurteilung von (Verdachts-)Diagnose(n) und Krankheitswert und dient der Ableitung eventuellen Handlungsbedarfs (starker Konsens). Falls keine eindeutige Diagnose besteht, sind Symptom („R“)- oder Inanspruchnahme („Z“)-Verschlüsselungen Verlegenheitsdiagnosen vorzuziehen (starker Konsens).

Vom Erklärungsmodell zur Bewältigung

Im Rahmen der erweiterten Grundversorgung stellt das Benennen und Erklären der Beschwerden (Kasten 2) eine zentrale Therapiemaßnahme dar: Selbst wenn die von den Patienten angegebenen Auslöser einseitig oder unplausibel erscheinen, wird Schritt für Schritt ein nachvollziehbares, biopsychosoziales Erklärungsmodell entwickelt, das die subjektive Krankheitstheorie aufgreift und um in der Anamnese erfragte individuelle „Auslöser“, „Verstärker“ und „zusätzliche Baustellen” (wie psychische Komorbidität) erweitert. Bezogen darauf werden einerseits konkrete, realistische, möglichst kleinschrittige Therapieziele, andererseits auch übergeordnete Werte und Motivatoren erarbeitet (starker Konsens) (46, e43, e65e69, e87). Um Beschwerden und Symptome zu lindern werden die Patienten – unter Hinweis auf ihren in der Regel vorübergehenden und begleitenden Charakter – hinsichtlich folgender passiver symptomatischer Maßnahmen beraten: Analgetika, Psychopharmaka, überwiegend peripher wirksame Medikation, passive physikalische und physiotherapeutische Anwendungen, passive komplementärmedizinische Begleittherapien wie zum Beispiel Akupunktur und Phytotherapie (starker Konsens; Empfehlung, Evidenzstärke: hoch) (eTabelle 1) (4, 10, 1217, 21, 24, 26, 27, e91e105). Nachhaltiger wirksam ist die Stärkung von Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit durch aktive Bewältigungsstrategien. Hierzu zählen die (Wieder-)Aufnahme sozialer und vor allem körperlicher Aktivitäten (Eigeninitative, genussvolle Bewegung bis hin zu systematischen Aktivierungsprogrammen; zeitlich begrenzt auch Physio- und Ergotherapie), (Re-)Exposition bei Schonung und Vermeidung, Selbsthilfeliteratur und gegebenenfalls Selbsthilfegruppen sowie Angebote außerhalb des Medizinsystems, zum Beispiel an der Volkshochschule, die man nicht in einer Patientenrolle wahrnimmt (starker Konsens; Empfehlung, Evidenzstärke: hoch) (eTabelle 2) (47, 9, 10, 19, 22, 24, e100, e106e108).

Multimodale Behandlung, Psychotherapie und Rehabilitation

Die dritte Behandlungsstufe greift bei schwereren Verläufen mit starker Beeinträchtigung und hoher Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen (Grafik 2). Sie bezieht weitere, auch psychotherapeutische beziehungsweise (teil)stationäre Behandlungsformen sowie gegebenenfalls rehabilitative Maßnahmen ein (starker Konsens; Empfehlung, Evidenzstärke: hoch) (eTabelle 3) (46, 10, 11, e104, e109, e110). Zur Vorbereitung einer multimodalen Behandlung wird zunächst der Aufbau eines ambulanten Behandlernetzwerks empfohlen, wobei der behandelnde Haus- oder somatische Facharzt der Hauptansprechpartner bleibt („Gatekeeper-Funktion“) (starker Konsens; Empfehlung, Evidenzstärke: hoch) (e111, e112). Eventuelle Überweisungen, insbesondere zum Psychiater, Psychosomatiker und Psychotherapeuten sollen behutsam vorbereitet werden (46).

Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews
Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews
eTabelle 3
Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews

Insbesondere bei relevanten psychosozialen Belastungsfaktoren und/oder psychischer Komorbidität, relevanten dysfunktionalen Krankheitsannahmen, starker funktioneller Beeinträchtigung oder anhaltend schwierigen Behandler-Patient-Beziehungen wird eine störungsorientierte Psychotherapie empfohlen (Konsens). Wissenschaftlich gut fundiert sind (kognitive) Verhaltenstherapie, psychodynamische Psychotherapie und Hypnotherapie (starker Konsens, Empfehlung, Evidenzstärke: hoch) (eTabelle 2) (46, 8, 18, 2325, 30, e113, e114). Zusätzliche Behandlungselemente, die sich im Rahmen multimodaler Behandlungsansätze bewährt haben, sind zum Beispiel körper- und/oder achtsamkeitsorientierte Verfahren. Psychotherapien und psychiatrische Behandlungen verlassen übliche Behandlungschemata, sodass die Therapiemotivation ein wichtiges erstes Therapieziel ist (starker Konsens, Empfehlung, Evidenzstärke: gering) (46, 30, e115).

In einer erweiterten Psychodiagnostik werden folgende Aspekte erfasst (46, 30):

  • das veränderte „Körperselbst“, das heißt die körperbeschwerdebezogenen Wahrnehmungen, Gefühle, Einstellungen und Überzeugungen;
  • dysfunktionale Erfahrungen mit eigener Krankheit, Rollenmodelle, (vermeintlich) schwere Erkrankungen im Umfeld, mögliche Traumata, Gewalt- und Vernachlässigungserfahrungen;
  • mögliche krankheitsaufrechterhaltende Faktoren (wie aktuelle Konfliktsituationen, Wünsche nach Berentung oder Kompensations-Leistungen);
  • psychische Komorbidiäten (Angst, Depression, Traumafolgestörungen, Sucht, Persönlichkeitsstörungen) (e116).

In der störungsorientierten Psychotherapie wird dann primär mit den Körperbeschwerden, dem bisherigen Erklärungsmodell sowie beschwerdebezogenen Einstellungen und Verhaltensweisen gearbeitet (46, 30). Die Therapie fokussiert auf positives Selbst- und Körpererleben, Selbstregulationstechniken, Beziehungsgestaltung, Förderung von Kreativität und Veränderungsbereitschaft (starker Konsens, Empfehlung, Evidenzstärke: gering) (46, 30, e43, e117). Psychologische Zusammenhänge der Beschwerdeentstehung und -aufrechterhaltung sowie individuelle Vulnerabilitätsfaktoren (Kontext, Persönlichkeit, Biografie) werden eher indirekt beziehungsweise im Behandlungsverlauf thematisiert.

Sollte keine ambulante Behandlung möglich sein oder sich als unzureichend erweisen, ist die multimodale Behandlung in einer geeigneten (teil-)stationären Einrichtung angezeigt. Liegt der Fokus auf Verbesserung der Teilhabe einschließlich Erhalt/Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und damit auf dem Verhindern von (weiterer) Chronifizierung, sollten eine fachübergreifende Rehabilitations-Behandlung mit einem ausreichenden Anteil an Beratung, Psychodiagnostik und Psychotherapie beziehungsweise ein psychosomatisches Heilverfahren erwogen werden (starker Konsens, Empfehlung, Evidenzstärke: gering) (46, e118, e119).

Diskussion

Weil funktionelle Körperbeschwerden nicht in gleicher Weise wie Krankheiten mit umschriebener Organpathologie definiert werden, sind Beschwerdeerleben, individuelle Bewältigungsstrategien und die Arzt-Patient-Interaktion für den Verlauf oft entscheidend. Viele Empfehlungen der vorliegenden Leitlinie beziehen sich daher auf den Umgang mit betroffenen Patienten, das heißt die Erfassung und Modifikation des individuellen Beschwerdekontexts und Erklärungsmodells. Mit wenigen Ausnahmen sind aktive und auf Selbstwirksamkeit abzielende therapeutische Interventionen (insbesondere Psychoedukation, Entspannung und Achtsamkeit, Selbsthilfe, körperliche Aktivierung) nachhaltiger und risikoärmer wirksam als passive und organbezogene Maßnahmen. Bei schwereren Verläufen gibt es gute Wirknachweise für multimodale Behandlung und Psychotherapie. Medikamente sollten nur zur vorübergehenden Beschwerdelinderung und bei Komorbidität eingesetzt werden. Es gibt weiterhin erheblichen Forschungsbedarf im Hinblick auf die Prävention, die Psychophysiologie und die differenzielle Behandlung von Patienten mit unterschiedlichen Manifestationsformen funktioneller Körperbeschwerden.

Danksagungen
Die Autoren danken der AWMF sowie allen Kolleginnen und Kollegen, Fachgesellschaften und Patientenorganisationen (eKasten 1), die zur Erstellung dieser Leitlinie beigetragen haben.

Interessenkonflikt
Dr. Roenneberg, MHBA, und Dipl-Psych. Sattel erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Prof. Schäfert wurde für eine Autorenschaft honoriert vom Springer Verlag und von der Zeitschrift Psychotherapeut.

Prof. Hausteiner-Wiehle und Prof. Henningsen erhielten von Schattauer und Elsevier Autoren-Honorare für Lehrbuch-Beiträge zum Thema „funktionelle Körperbeschwerden“.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 3. 2019, revidierte Fassung angenommen: 12. 6. 2019

Klinische Leitlinien unterliegen im Deutschen Ärzteblatt, wie auch in vielen anderen Fachzeitschriften, nicht dem Peer-Review-Verfahren, weil es sich bei S3-Leitlinien bereits um vielfach durch Experten (Peers) bewertete, diskutierte und auf breiter Basis konsentierte Texte handelt.

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Casper J. Roenneberg, MHBA
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Straße 22, 81675 München
Casper.Roenneberg@mri.tum.de

Zitierweise
Roenneberg C, Sattel H, Schaefert R, Henningsen P, Hausteiner-Wiehle C: Clinical practice guideline: Functional somatic symptoms. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 553–60. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0553

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

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*Alle Herausgeber, Autoren und Bearbeiter der Leitlinie werden im eKasten 1 aufgelistet.
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München: Dr. med. Casper Roenneberg, MHBA; Dipl.-Psych. Heribert Sattel, Prof. Dr. med. Peter Henningsen, Prof. Dr. med. Constanze Hausteiner-Wiehle
Klinik für Psychosomatik, Universität und Universitätsspital, Basel: Prof. Dr. med. Rainer Schaefert
Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Universitätsklinikum Heidelberg:
Prof. Dr. med. Rainer Schaefert
BG Unfallklinik Murnau, Psychosomatik/Neurozentrum, Murnau:
Prof. Dr. med. Constanze Hausteiner-Wiehle
Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews
Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews
eTabelle 3
Aktive Therapiemaßnahmen (Auswahl), Ergebnisse am Therapieende im Vergleich zu Kontrollgruppen, auf der Grundlage aktueller systematische Reviews
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