ArchivRechercheGenbasierte Impfstoffe: Regelkonform prüfen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Speziell bezüglich der Behandlung der mRNA-Impfstoffe muss ich Kritik anmelden. So wird ... festgestellt: „Die Verwendung von mRNA als Impfstoff wurde zunächst nur zögernd entwickelt. Das lag vor allem daran, dass RNA-Moleküle sehr schnell enzymatisch abgebaut werden.“ Wir befinden uns allerdings nicht mehr im Jahre 1993, als das erste, überaus stabil im Körper zirkulierende microRNA-Molekül gefunden wurde. Seit immerhin fast 20 Jahren wissen wir, dass Hunderte verschiedene microRNAs stabil zirkulieren und in die diffizilen Vorgänge bei Translation und Transkription sämtlicher Proteinsynthesen entscheidend eingreifen. Fast genauso lange wissen wir, dass auch von außen zugeführte microRNAs – zum Beispiel aus der Nahrung – Stoffwechselvorgänge auf diesem Wege beeinflussen können. Ein mRNA-Impfstoff ist demnach ein Pro-Drug, das im Körper metabolische Kaskaden anstößt, in deren Verlauf die eigentlich wirksame Verbindung – in diesem Fall das modifizierte Virus-Antigen – hergestellt wird. Wie kommt der Autor nun darauf, diese Umwandlung durch Translation und Transkription mit dem simplen Akt einer Kopiermaschine zu vergleichen? Stabile microRNAs aktivieren und inaktivieren ununterbrochen diverse Genkaskaden in allen Körperzellen, von außen gespritze RNA mag zunächst in Form einer bestimmten mRNA vorliegen, unterliegt aber sofort – wie der Artikel richtig feststellt – enzymatischer Umwandlung. Welche möglicherweise als stabile, stoffwechselaktive microRNAs zirkulierende Umwandlungsprodukte dabei entstehen, bliebt im Dunkeln – ja, es sollen sogar noch „... gegebenenfalls auch klinische Prüfungen eingespart“ werden. Da muss ich stärkste Bedenken anmelden und kann hier schon versichern, dass ich einen solchen Impfstoff nie spritzen werde. Bitte richtig und regelkonform geprüfte Impfstoffe anbieten – möglichst in Form eines modifizierten Erregerproteins, von dem ich dann wenigstens weiß, in welcher Form es vorliegt, wenn ich es in der Spritze habe.

Dr. med. Hansjörg Rothe, 02943 Weißwasser

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Stellenangebote

    Anzeige