szmtag Empagliflozin: Relevante Einschränkungen
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... Dr. med. Petra Sandow zitiert die in Deutschland existierenden Leitlinien völlig falsch: Sie kritisiert, dass die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) nicht SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Agonisten empfehle – und ignoriert dabei die Tatsache, dass diese DEGAM-Empfehlung Teil der aktuell in Überarbeitung befindlichen Nationalen Versorgungs-Leitlinie (NVL) Diabetes von 2013 war. Seinerzeit lagen noch keine Studien zur Beeinflussung relevanter Endpunkte durch SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Analoga vor. Es wäre ein Leichtes gewesen zu recherchieren, dass sich die NVL Diabetes aktuell in Überarbeitung befindet.
Selbstverständlich empfiehlt auch die DEGAM Empagliflozin und Liraglutid dann, wenn
1. kardiovaskuläre Erkrankungen bei Diabetes-Patienten vorliegen – und

2. das individuelle HbA1c-Ziel mit Metformin allein nicht zu erreichen ist.
Allerdings erscheinen diese beiden Einschränkungen relevant: in den Zulassungs-Studien zu SGLT-2-Hemmern und GLP-1-Analoga lag das HbA1c bei 7 % oder darüber. Und nur Patienten mit manifesten kardiovaskulären Erkrankungen profitierten – solche mit lediglich erhöhtem kardiovaskulären Risiko dagegen nicht. Der mögliche Nutzen steigt mit der Schwere der Begleiterkrankungen. ...

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