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SPEKTRUM: Leserbriefe

Alzheimer: Ohne Sachverstand

Ihl, Ralf

Zu dem Beitrag "Sachverständigenrat/Konzertierte Aktion: Rationierungen vermeiden" von Dr. Harald Clade in Heft 45/1996:
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LNSLNS Geschätzter mittelfristiger Zusatz-/Mindestbedarf für Alzheimer: niedrig. Eine solche Einschätzung kann nur von "Sachverständigen" ohne Sachverstand vorgebracht werden. Nicht einmal die große Anfrage im Bundestag zum Thema Alzheimer wurde von den "Sachverständigen" wahrgenommen.Unverständlich ist auch, daß ein Gremium ohne Expertise für Alzheimer aufgefordert wird, zur Entwicklung im Bereich Alzheimer Stellung zu nehmen. Berufungen in solche Gremien erfolgen ohne hinreichenden Einbezug von Fachverbänden.Die Forschungsausgaben in diesem Bereich sind schon jetzt minimal. Eine weitere Verschlechterung kann allenfalls den Wunsch nach Hilfe aus dem Ausland verstärken. Solche falschen Weichenstellungen verstärken die Hoffnungslosigkeit von 1,2 Millionen Alzheimerkranken und ihren Angehörigen. Auch die professionellen Helfer spü-ren keine Weiterentwicklung. Mutlosigkeit ist vorprogrammiert.Dr. med. Ralf Ihl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Büchenstraße 34/36, 70174 Stuttgart
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